Fürbitte [Adelchis, Angelique]

[Mai '17]

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Angelique
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Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Angelique » Di 2. Mai 2017, 14:22

In windiger Nacht erreichte Angelique das wuchtige Basilika-Gebäude des Schattenelysiums. Bildete sie es sich nur ein oder wirkte die verruchte Kirche noch drohender, die sich bewegenden Schatten noch lauernder? Ob sich die Toten unter dem Rasen des Friedhofs bewegten, von halbstofflicher Schattenhand in makabre Marionetten verwandelt?

Von Nacht zu Nacht wuchs die Macht der Magister und somit die ihrer Herrin Acacia. Adelchis war einer ihrer Diener. Um ihn zu treffen, musste die kleine Malkavianerin in die trügerische Umarmung des Elysiums.

Die winzige Untote trug ein schwarzweißes Harlekinkostüm in dieser Nacht. Jede andere Farbe würde die Schattenherrin vielleicht beleidigen. und das wollte sie nicht.
Selbst wenn die diaboloische Dame nicht selbst anwesend war, so sah Angelique doch die glühenden Augen der Schatten, das gespiegelte Winken der fingergleichen kahlen Äste an der Kirchenwand, ahnte das Grinsen der fangzahnbesetzten Tenktakel, die gerade außer Sicht lauerten. Ob Acacia in der Krypta residierte auf einem Thron aus bleichen Schädeln wie eine heidnische Götze, einem noch schöneren und schrecklicheren Abbild der götzenhaften Aurore gleich?

Sie hoffte, das nie erfahren zu müssen!

Stattdessen ging Angelique in die entweihten Hallen, die dem Abgrund huldigten und hoffte, den Adelchis zu finden, der unzweifelhaft im Netz der schaurigen Schönheit gefangen war, verdammt seiner dunklen Fürstin zu huldigen.
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Re: Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Adelchis Diaconus » Do 11. Mai 2017, 20:31

Da es schon fast Mitternacht wahr als Angelique sich auf den Weg in Elysium gemacht hatte war ihr das Glück hold und sie traf Adelchis dort.

Doch anders als vielleicht von ihr erwartet kniete er nicht vor seiner Primogena um ihr ewige treue zu schwören. Der Priester saß einfach auf einer Bank und las ein Buch. Zumindest schien es nur ein Buch zu sein. Nur wenn sie genauer hinzusehen versuchte würde sie erkennen das es zum größten Teil aus Zahlen bestand. Gekleidet war er nicht wie bei ihrem letzten Treffen nur mit seiner Priesterrobe, dieses Mal trug er noch zusätzlich einen schwarzen Umhang mit einer Kapuze daran. Wenn sie ihn, was bei den Schatten die sich hier mehr zu versammeln schienen als sonst wo in Genua, versuchen würde näher zu betrachten würde sie auch erkennen warum. Das Tier zeigte seine Züge ganz klar auf dem Gesicht des anderen Kainiten auch wirkte er nervöser und allgemein unruhiger als früher.

Als er hörte das eine weitere Person die Kirche betrat blickte er auf und nickte Angelique zu, allerdings machte er keinerlei Anstalten aufzustehen.
Auch ihr mehr als nur ungewöhnliches Kleid wurde nur mit einem kurzen Blick begutachtet und als komische Allüre einer Malkavianerin abgestempelt.

Welch schöne Nacht um dem Elysium einen Besuch abzustatten werte Angelique.
Was bereitet mir die Freude euch hier zu sehen?
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Re: Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Angelique » Do 11. Mai 2017, 22:46

"Hochwürden Adelchis, Reinster und Edelster unter den Schatten", begrüßte Angelique den Schattendiakon und kniete vor dem Chorgestühl. Selbst wenn keine Kirche je entweihter war als diese, so konnte die kleine Malkavianerin nicht anders, als vor dem geistlichen Würdenträger in seinem Lehnstuhl Ehrerbietung zu zollen.

Durch ihre erste Begegnung vorurteilsbelastet hielt sie den Schatten für einen heiligen Mann und behandelte ihn auch so. Und deshalb fiel es ihr auch unendlich schwer, Ramons Anliegen zur Sprache zu bringen.

"Ich komme zu Euch, um mit Euch über Ramon von den Kriegerpoeten zu reden. Er hat Euch Leid angetan, so geht die Mär um. Und da er mein Glaubensbruder ist, wollte ich von Eurem Munde hören, was geschehen ist, und was ich tun kann, um es wiedergutzumachen oder zu vermitteln, wenn dies erwünscht ist.
Gilt es, ein berechtigtes Wergeld zu zahlen, so nennt den Preis. Ich will versuchen, ihn aufzubringen."

Sie wirkte furchtbar zerknirscht und schien zu ahnen, dass Schwerwiegendes hinter der Geschichte stand.
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Re: Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Adelchis Diaconus » Do 11. Mai 2017, 23:59

Bei der Begrüßung des Kindes des Mondes legte sich ein leichtes Lächeln auf die verzehrten Züge des Lasombra und er hört ihr aufmerksam zu.
Als er jedoch den Namen Ramon hörte zeichnete sich ein Wechsel der Gefühle auf seinen Zügen ab, hin und her gerissen zwischen Hass und Freude etwas über einen Freund zu hören. Wirklich siegen wollte wohl keine dieser Emotionen und so verehrt von der Stimme sprach er auch seine nächsten Worte.

Nun zuerst einmal wäre es vielleicht gut zu erfahren war er den über diesen Abend zu erzählen hat.
Danach verspreche ich euch erzählen was wahrlich passiert ist.
Außerdem ist es nicht an euch diese Schuld zu bezahlen, was den Gefallen den er mir noch schuldet wiederum angeht nun darüber können wir reden so ihr es den wünscht.
Zusätzlich hoffe ich für euer Leben das ihr den Aushang der hier, auf Grund seines Fehlverhaltens, zu lesen ist gesehen habt. Ich wäre untröstlich würdet ihr eines Verstoßes der 2. Tradition angeklagt, nur weil ihr unwissend seid.


Auf den Zügen war zu erkennen das Adelchis die Wahrheit sprach und er schien zur Zeit auch nicht in der Verfassung zu sein irgendwelche Netze auszulegen damit andere sich darin verfingen.
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Re: Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Angelique » Sa 13. Mai 2017, 23:10

Angelique hatte die Verkündigung der Verbannung wohl gelesen, die in der Kirche prangte.
Sie rätselte noch, ob sie etwas übersehen haben könnte, irgendeinen schattigen Advokatenwinkelzug, der sich in den Worten verbarg. Aber ihr schienen die Worte klar verständlich.

So sagte sie schließlich wahrheitsgetreu: "Ich halte mich an diese Befehle und wüsste auch nicht, dass Ramon gegen sie verstöße."

Zu dem, was Ramon gesagt hatte, blieb sie ebenfalls wortgetreu bei der Wahrheit:

Sie berichtete, wie Ramon von Adelchis Ankunft in seinem, des Ramons Lager erzählt hatte und Fragen zum Glauben gestellt habe, die aber laut des Iberers nur rhetorischer Natur waren. Er sei davon provoziert worden, bis er ihn mit seinen Fängen attackierte. Dabei habe er sein Kraft, die den Boden spalten könne, wie Angelique bezeugen konnte, wohl unterschätzt. Aber mit des selbstlosen und gütigen Gaius Marcellus Hilfe (Hach) habe er ihn heilen können, nachdem das Ritual seines Erzeugers nicht die erhoffte Wirkung zeigte, was immer er damit meinte. Nun sei die Hüterin, die allerschattigste Domina Acacia hinter ihm her, da ihr deucht, Ramon habe Adelchis vernichten wollen. Und nun friste er in demütiger Annahme seines Urteils außerhalb Genuas sein Dasein.

Überdies wollte sie mehr über die Gefälligkeit erfahren, die Ramon schuldig geblieben war.
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Re: Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Adelchis Diaconus » So 14. Mai 2017, 13:58

Der Lasombra nickte erfreut als sie erzählte das weder sie noch ihres Wissen nach Ramon die Befehle ignorierte.

Es freut mich zu hören das ihr auf euer Leben acht gebt.


Die Freude im Blick von Adelchis schien jedoch, sobald sie die Märchen des Brujah wiedergab, wie weggefegt.
Mit jedem ihrer Worte verdüsterte sich sein Gesicht und die Schatten schienen auf ihn zuzukriechen. Für Angelique musste es so erscheinen das wären sie nicht im Elysium gewesen er wohl jede Beherrschung aufgegeben hätte. Besonders ihre letzten Worte über seine demütige Haltung quittierte er mit einem Fauchen.
Der Priester musterte die kleine Malkavianerin eine scheinbar endlose Zeit ehe er antwortete. Doch auch bei seiner Antwort schien er sich nicht wirklich beruhigen zu wollen und die Schatten tänzelten um ihn herum.

Nun ich habe euch versprochen euch die Wahrheit zu erzählen und ich halte mich an mein Wort.
Angefangen hat alles damit das ich über meine Leute erfahren habe das ein neuer Prediger in der Stadt ist der ketzerische Gedanken verbreitet. Also habe ich mich entschlossen diesen Kult aufzusuchen um meine Aufgabe für unsere Höchst verehrte Prinzessin auszuführen. Als ich dort nun ankam erkannte ich den werten Ramon von dem ich bereits über meine Primogena die wohlwerte Acacia erfahren hatte. Also stellte ich vor er jedoch schien nie die einfachsten Regeln der Etikette gelernt zu haben und verweigerte seine eigene Vorstellung. Als ich ihn auf eben diese Fehler hinwies wurde er zum ersten mal sauer und ich musste ihn einschüchtern, da er sonst wieder in einen Monolog über seinen Glauben übergegangen wäre, der zu dieser Zeit eigentlich nebensächlich gewesen wäre. Nun ich bot ihm Hilfe an, aber er schien nicht weiter daran interessiert zu sein. Als er es dann endlich geschafft hatte sich halbwegs vorzustellen verlangte er zu wissen wer ihn einen Ketzer nannte und bat mir dafür einen kleinen Gefallen an. Nun ihr versteht das ich da durchaus nicht nein gesagt habe und ihm zu erklären versuchte das die ganze Stadt bereits über ihn sprach und seine Leute so nannte. Als er dann noch meinte er müsste die heilige Glaubensgemeinschaft um den Vatikan und die dazugehörigen örtlichen Kirchen zerstören nutzte ich die Kräfte meines Clans um ihn einzuschüchtern. Dies hat leider nicht so ganz funktioniert und er griff mich ohne dem Tier verfallen zu sein an. Anschließend ging er fort um wohl meinen Leibwächter Anselmo zu finden und zu töten zumindest habe ich nie wieder etwas von diesem gehört. Außerdem hat er mir den ersten Abend sein Blut zu trinken gegeben und auch den Abend darauf ehe er den werten Gaius holte der mich anschließend heilte.


Seine anfängliche Wut schien mittlerweile verraucht zu sein und auch die Schatten hatten sich wieder beruhigt. Seine nächsten Worte ließen auch eher darauf schließen das er traurig war wie sich die Geschichte weiter entwickelt hatte.

Nachdem ich geheilt wurde trafen die restlichen Liktoren und die wohlwerte Acacia ein. Ich selbst habe wohl in meiner Wut so schlecht über Ramon geredet das die wohlwerte Acacia ihn verbannte. Doch anstelle diese Verbannung auf sich zu nehmen griff er sie in der Umarmung seines TIeres an und wurde von den Liktoren in Starre geschlagen.

Stand am Anfang seiner Rede die Wut war er nun nur noch ein von den unheiligen Gefühlen die ihm aufgezwungenen wurden beherrschter Mann.
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Re: Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Angelique » So 14. Mai 2017, 14:37

Beim Bericht des Adelchis wurde Angeliques Miene immer erstaunter und fassungsloser. Ihr Kiefer klappte schließlich herunter, als die Details ruchbar wurden.

"Er... er griff die Allerschattigste höchstselbst an? Und mich nennen sie verrückt? Er brachte Euren geliebten Vasallen... um und griff, ohne dem Dämon nachgegeben zu haben, Euch an? Wenn ich nicht von Eurem tadellosem Leumund überzeugt wäre, würde ich sagen, das ist Blendwerk, was Euch täuschte. Aber so glaube ich Eurem Wort und bin erschüttert. Glaubt mir, die mannigfaltigen Ausprägungen der von den drei Mariae verkündigten Evangelien meiner Heimat suchen nicht die Zerstörung des Bischofs von Rom und seiner Klöster, nur die friedliche Koexistenz.
Bitte beruhigt Euch wieder! Urteilt nicht über die Herde wegen einem Schaf!
Vergebt dem Ramon!"

Sie riss entsetzt die Hände vor den Mund, als sie den wahren Horror begriff. "Er band Euch im Blute? Gegen Euren Willen?!"

Sie warf sich flehend zu Boden. "Die ständige Bedrohung durch den Heidenfürsten Almansor muß die Iberer gewalttätig und radikal gemacht haben. Anders kann ich es mir nicht erklären."

Innerlich arbeiteten die eiernden, überdrehten Mühlräder ihres scharfen und derangierten Verstandes. Hatte Ramon sie belogen? Übertrieb Adelchis?

Sie freute sich schon auf das nächste Treffen mit dem Iberer. Auf dessen Erklärung war sie ehrlich neugierig.
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Re: Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Adelchis Diaconus » So 14. Mai 2017, 16:52

Adelchis nickte traurig.

Leider ist es genau so passiert und so sehr ihr mich auch bittet, ich kann dem werten Ramon nicht einfach so vergeben.

Der Lasombra schien weiterhin traurig zu sein doch verhärtete sich sein Blick als er weitersprach. Er schien nicht gewillt zu sein von den nächsten Punkten abstand zu nehmen oder mit sich verhandeln zu lassen.

Ihr müsst dazu natürlich wissen das sobald ich ihm vergebe er wieder in die Stadt darf und das kann ich bei seinem jetzigen geistigen Zustand nicht zulassen. So leid mit das auch tun mag. Zum anderen muss er Abbitte und Wiedergutmachung leisten, dies ist wie ich euch bereits sagte nicht eure Aufgabe sondern allein die seine. Ich will ihm nicht mehr Steine in den Weg legen als er es selbst schon geschafft hat, aber ich will das er einen vergleichbaren Preis zahlt zu dem was er getan hat. Das heißt ich werde keine Unmöglichen Bedingungen stellen, aber das ist auch das einzige was ich für ihn tun kann. Da die wohlwerte Acacia bestimmt hat, das ich ihn nach der Wiedergutmachung vor ihr von seinen Sünden freisprechen muss, ohne das dies aus falscher Liebe geschieht.

Nach dieser kurzen Ansprache musterte der Priester Angelique ein weiteres mal.

Nun ich mag euch vielleicht glauben schenken das eure Art der Auslegung normalerweise eine andere ist nur konnte ich dies bisher nur leider weniger beobachten. Das weitere wird die Zukunft hoffentlich offenbaren und ich möchte nur zu gerne hoffe das ihr mir die Wahrheit über euren Glauben erzählt.
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Re: Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Angelique » Mo 15. Mai 2017, 21:41

Angelique überlegte hin und her. Schließlich fragte sie vorsichtig, um den seelisch Verwundeten nicht zu beleidigen: "Wenn Vergebung im Moment nicht am Horizonte steht, was ist mit alttestamentarischer Vergeltung? Wäre es ein Balsam für Euch, wenn Gleiches mit Gleichem vergolten würde? Wenn Ramon von Eurem Blute so oft kosten müsste, wie Ihr gezwungen ward, von dem seinen zu trinken? Vielleicht würde er dann die Schwere seines Vergehens erkennen bereuen. Vielleicht würde eine christliche Brüderlichkeit aus einer solchen Kommunion daraus erwachsen."

Sie wartete demütig eine Reaktion ab, bereit sich zu entschuldigen, wäre es aus irgendeinem Grunde ein abscheulicher Vorschlag für den Schattenpriester.

Sie fügte bezüglich ihres Glaubens hinzu: "Wenn Ihr es wünscht, erkläre ich Euch in Symposien die Verkündigungen der Mariae über die Sophia und auch welch Frohe Botschaft es für uns Kainiten bedeutet. Dann könnt Ihr selbst urteilen, wie verdammenswert oder herätisch es ist."
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Re: Fürbitte [Adelchis, Angelique]

Beitrag von Adelchis Diaconus » Di 16. Mai 2017, 16:50

Der Priester musterte das Pilgermädchen so als ob er herausfinden wolle ob sie sich gerade einen Spaß erlauben wollte.

Haltet ihr mich für so verrückt?
Wenn das geschehen würde, würde irgendwer bei den ganzen Dummheiten die Ramon macht, auf die Idee kommen das ich, da er mein Blut getrunken hat für ihn verantwortlich bin.
Also um eure Frage zu beantworten nein ich bin nicht wahnsinnig.


Der Schatten wartete die hastig von Angelique einbeschobene Entschuldigung ab ehe er auf ihr Angebot zu seinen Fragen ihres Glauben Stellung bezog.

Nun ich denke das sich in einer anderen Nacht wohl die Zeit finden wird über fragen des Glaubens zu spekulieren und zu diskutieren, doch glaube ich nicht das heute dieser Zeitpunkt ist. Ebenso wenig wie ihr das wohl wollt da ihr aus einem anderen Grund hierher gekommen seid.

Also wollt ihr weiterhin den Gefallen den er mir schuldet für ihn bezahlen?
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