Gaius Marcellus Palatino

Das Gefolge der Dunkelheit: Die Männer, Frauen und Monster in den Schatten lauernd und ihre Handlanger.

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Gaius Marcellus
Salubri
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Gaius Marcellus Palatino

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 2. Sep 2016, 16:42

Schweren Schrittes nähert sich der Mann aus der nächtlichen Schwärze und erhellt sie gleich ein gutes Stück.
Auf Äußerlichkeiten scheint das nicht zu beruhen, er überragt die meisten Personen um ihn herum zwar um einen halben Kopf und hat ausgeprägte, männliche Züge und Körperbau, aber das ist es nicht.
Die neumodisch normannische Schwertklinge mit der langen Parierstange oder das knielange Kettenhemd ziehen zwar Blicke auf sich, werden aber durch den schweren dunkelgrünen Kapuzenmantel gut eingerahmt und verraten wenig mehr, als dass es sich um einen Panzerträger aus dem Norden handeln muss, aber das ist es auch nicht.
Das Gesicht dürfte der Grund sein, wo einst ein schöner klar italienischer Jüngling zu erblicken war, ist es heute von vielerlei großen Narben und schweren Falten verunziert, die das Mannesalter kaum durchdringen lassen [Erscheinungsbild 1]. Umschlossen von halblangen, braunen, leicht lockigen, Haaren, spätrömischen Männerbart und durchbrochen von olivgrünen Augen strahlt es schmerzerprobte Geduld, ertragende Härte und leidende Zuversicht aus. Ja, das wird es sein, ein leichtes Strahlen, fast wirklich zu sehen...

Mit Gaius Marcellus Palatino steht ein ruhig wirkender Krieger mit dem grünen Flackern der Hoffnung und Clementia im Blick vor dem Gegenüber, mustert diesen ausgiebig und senkt dann angemessen das Haupt mit zartem Lächeln um seinen Respekt auszudrücken...
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
er stand auf allen Wegen,
er winkte und er rief nach mir so laut.

Er sprach mein Leben sei verwirkt,
ich sollt mich zu ihm legen,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut.