Die Martinsfeste

Die Stolze ist voll von Geschichte, selbst jetzt, voller Orte und Plätze mit ihrem ganz eigenen Charme.
Hier sind einige davon.

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Titus
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Die Martinsfeste

Beitrag von Titus » So 25. Feb 2018, 16:43

Die Martinsfeste war der Sitz des Ordo Sancti Martini, ein christlich religiöser Orden, der sich auf die Caritas und den Schutz der christlichen Gläubigen konzentrierte.

Wenn man Genua auf dem Weg in Richtung Pugus durch die Porta San Pietro in Richtung Westen verließ und der Handelsstraße an der Küste entlang in Richtung Westen etwa eine halbe Stunde folgte, dann erblickte man rasch rechterhand auf einem Hügel die Martinsfeste. Eine Abzweigung von der alten Römerstraße führte in wenigen Windungen den Hügeln hinauf zum einzigen Tor der Festungsanlage. Nachts brannten, so es das Wetter zulässt Wachfeuer vor dem Tor, um den Wachen nächtliche Besucher rasch zu offenabren. Verteidigungslinie der Feste war ein künstlich aufgeschütteter Erdwall, der mit einer etwa zweieinhalb Schritt hohen hölzernen Palisaden befestigt war. Die Palisaden bestanden aus stabilden Baumstämmen aus den umliegenden Wäldern. Der Palisadenwall war mit einem Wehrgang ausgestattet auf denen zur Tag und zur Nachtzeit Wachen postiert waren, um ungebetenen Besuch abzuhalten.

Die aus der Ferne schon früh sichtbaren Gebäude der Feste sind die drei hohen hölzernen Türme. Der größte unter ihnen, der sich in der Mitte der Festugnsanlage befand war auf einem künstlich aufgeschütteten Hügel errichtet worden. Auf diesem Turm konnte man weit über das Umland und den Golf von Genua blicken. Dies wurde auch von Wachen genutzt, um die Straße zwischen Genua und Burgus zu beobachten, sowie das Meer nach feindlichen Segeln abzusuchen.

Im Innern der Festung standen zahlreiche Gebäude, viele davon eher kleiner. Stallungen, Quatiere für die Soldaten und sonstigen Bewohnern. Das größte Gebäude, abgesehen von dem Türmen war das Haupthaus, direkt an den mächtigen Mittelturm angebaut. Dieses Gebäude unterschied sich von den anderen, denn es war aus Stein gebaut. Im Innern dieses Gebäudes war der Rittersaal und Räumlichkeiten zur Versorung der Kranken untergebracht.

Auf der freien Fläche innerhalb der Feste war ein Kampfplatz zur Übung und Ertüchtigung der Ritter und Soldaten angelegt. Abgesehen davon wurde die übrige freie Fläche für den Anbau von Kräutern und anderen Lebensmitteln genutzt.
Todesqualen, Gott, jedem Ketzer, den ich sehe
Denn dein Wille geschehe
und ungebeugt, bis zum jüngsten Gericht
tu ich gottergeben meine Pflicht

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Titus
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Re: Die Martinsfeste

Beitrag von Titus » Mo 26. Feb 2018, 00:04

Vor der Feste, am Fuße des Hügels, waren noch drei Weitere Gebäude errichtet worden. Werkstädten, in denen Handwerker ihrer Zunft nachgingen. Eine Schmiede, eine Schreinerei und ein Steinmetz.
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