Leben und Sterben lassen [Gaius] [Offen]

[März '17]

Moderatoren: Toma Ianos Navodeanu, Acacia

Benutzeravatar
Titus
Kappadozianer
Beiträge: 656
Registriert: Do 10. Nov 2016, 22:35

Re: Leben und Sterben lassen [Gaius] [Offen]

Beitrag von Titus » Di 21. Mär 2017, 16:12

Titus war, im Gegensatz der allgemein gezeigten Emotionalität der anwesenden Kainskinder eher ein stoischer Fels der Ruhe. Er ließ sich von keiner der Gesagten Worte oder gezeigten Gesten zu irgendwelchen unüberlegten Handlungen oder Worten hinreißen.

Als Acacia ihn mit ihren Worten weg schicken wollte, schien Titus für einen Augenblick nach zu denken, bemerkte die Sprachlosigkeit von Gaius und natürlich Brimirs Reaktion auf Acacias Worte...oder besser gesagt, die fehlende Reaktion. Die Sicht auf die Dinge wurde etwas klarer und Titus ordnete den Gangrel zu einem gewissen Teil neu ein. Schließlich schickte sich sein Verstand an, den Schauplatz zu verlassen. Da Ramon weder Gast noch Vasall der Domäne war, waren die Liktoren nicht für ihn zuständig. Doch er zögerte, als zunächst Ramon das Wort ergriff und dann schließlich Adelchis. Aufmerksam verfolgte er die gesprochenen Worte, Ramons verzweifelten Versuch, die Liktoren für sich einzuspannen quittierte er mit einem verächtlichen Blick. Adelchis Worte jedoch änderten die Situation ein wenig und so mischte sich Titus doch nochmal ein, um pflichtbewusst, wie er war, die Verhältnisse zu klären.


"Bedeuten Eure Worte, dass Ihr offiziell Anklage gegen Ramon erhebt, werter Adelchis?"

Mit kühler emotionsloser Ruhe waren die Worte gesprochen. Titus kannte den geschädigten Lasombra nicht persönlich, wusste aber, dass dieser ein Gast der Domäne war und sollte er Anklage erheben, würde dieser Fall in den Zuständigkeitsbereich der Liktoren fallen.
Todesqualen, Gott, jedem Ketzer, den ich sehe
Denn dein Wille geschehe
und ungebeugt, bis zum jüngsten Gericht
tu ich gottergeben meine Pflicht

Benutzeravatar
Brimir
Gangrel
Beiträge: 1289
Registriert: Do 21. Jan 2016, 13:52

Re: Leben und Sterben lassen [Gaius] [Offen]

Beitrag von Brimir » Di 21. Mär 2017, 16:37

Brimir hatte sich in Bewegung gesetzt und als der Brujah nicht weiterging braute er sich vor diesem auf. Seine Muskeln spannten sich an und nahmen sichtlich zu. Knurrend blickte Brimir in Ramons Augen und schien versucht ihn einfach weiter zu schieben. Doch Nichts dergleichen folgte.

"Pass mal auf... bis du uns... die Liktoren um Beistand bitten darfst, musst du erstmal Gast werden. Du fällst nicht in unser Aufgabenbereich... ", erklärte Brimir mit grollender Stimme. Dann jedoch stellte Titus seine Frage und Brimir nickte ihm zu, ehe seine Augen Adelchis fixierten und erklärte Ramon weiterhin die Lage.

"Er jedoch... darf und sollte er Anklage erheben... kümmern wir uns um deinen Fall... " Er schaute in Richtung von Titus und Gaius, ehe er noch etwas hinzufügte und auch Acacia in die Worte einschloss. "... ohne das Recht der Ädil zu beschneiden vorher mit dem... Geduldeten... zu verfahren. Nicht wahr?"

Brimir hatte keine Lust auf Kompetenzgerangel und das war seiner Stimme und seinem Blick deutlich anzumerken. Hier konnten die Liktoren und die Ädil über ihre Schatten springen und einfach mal zusammenarbeiten und die Pflichten beider Ämter erfüllen.
"Eines Jeden Rücken ist ungeschützt, es sei denn, er hat einen Bruder."
Grettirs Saga

Benutzeravatar
Acacia
Lasombra
Beiträge: 655
Registriert: Mo 20. Jul 2015, 18:05

Re: Leben und Sterben lassen [Gaius] [Offen]

Beitrag von Acacia » Do 23. Mär 2017, 14:12

Die Lippen der Lasombra hatten sich beim Winseln des Brujah um Hilfe verächtlich zusammengepresst und doch hatte sie nichts gesagt, war ihr Clansbruder ihr doch zuvor gekommen. Mit jedem seiner Worte verdüsterten sich die Züge der schönen Lasombra-Erstgeborenen jedoch im wahrsten Sinne des Wortes weiter. Schatten krochen heran, wanden und drehten sich, zuckten und malten schreckliche Bilder auf den Boden, während sie sich an die fein geschnittenen Züge Acacias schmiegten, sie nachzeichneten und den Schrecken enthüllten, den die Dunkelheit hinter der Nacht zu bieten hatte. Vielleicht rang sie um ihre Selbstbeherrschung, während die beiden Liktoren sprachen, vielleicht beschwor sie aber auch die Düsternis jenseits aller Höllen. Doch als sich ihr Blick wieder auf Ramon richtete war da kein weiß mehr in den Augen der Schattenherrin und rechtschaffender Zorn verwandelte ihre Züge in die eines Racheengels.

„Du wagst es?“, schneidend glitten ihre Worte durch die Luft und man konnte den gestandenen Krieger an ihrer Seite bei ihrem Ton zusammenzucken sehen. „Du bist nicht einmal Gast hier und wagst es nicht nur Hand an einen der meinen zu legen, sondern willst ihn auch noch knechten? Er, der im Auftrag ihrer Majestät handelt? Dein Blut scheint wirklich so verdorben und unrein zu sein, wie es heißt. Du trittst unsere Gastfreundschaft mit Füßen und so verbanne ich dich und die deinen aus den Mauern la Superbas. Wenn du nach der nächsten Stunde noch einen Fuß hinter die Mauern setzt, wird das als ein Bruch der zweiten Tradition gewertet werden und dein Leben wird verwirkt sein. Du wirst dich in der Umgebung Genuas aufhalten dürfen aus dem einzigen Grund Abbitte und Wiedergutmachung an Adelchis Diaconis zu leisten. Erst wenn sein Wort dich freigibt und ich davon überzeugt bin, dass es nicht aus der falschen Liebe geschah, die du ihm aufzwangst, soll dieser Bann von dir genommen werden. Wenn du oder einer deiner Leute gegen diesen Bann verstößt, dann wird die Geißel euch hetzen, bis eure Blut den Boden tränkt und nicht einmal eine Erinnerung übrig ist.“ Gnadenlose Wut und grenzenlose Abscheu lag auf den schrecklichen schönen Zügen, während sie jedes Wort mit der Präzision eines Skalpells niederfahren ließ.

„Solltest du vor deiner Sünde fliehen und so der gerechten Strafe für die versuchte Vernichtung eines der meinen entgehen wollen, dann sei dir versichert, dass eine jede Domäne und ein jeder Kainit das Wort über deine unehrenhafte Feigheit erfahren wird. Und jetzt, Abschaum, verschwinde und wage es nicht mir wieder unter die Augen zu treten bis du Wiedergutmachung geleistet hast.“
Wir sind wie Eisblumen, wir blühen in der Nacht. Wir sind wie Eisblumen viel zu schön für den Tag.
Wir sind wie Eisblumen, kalt und schwarz ist unsere Macht.
Eisblumen blühen in der Nacht.

Benutzeravatar
Gaius Marcellus
Salubri
Beiträge: 1579
Registriert: Mo 29. Aug 2016, 23:46

Re: Leben und Sterben lassen [Gaius] [Offen]

Beitrag von Gaius Marcellus » Fr 24. Mär 2017, 18:12

Als die Hüterin zornerfüllt Acht und Bann über den Brujah aussprach, zuckte dieser entsetzt, doch als die Worte der Schmähung seiner Linie, als das Ketzerwort die Luft durchdrang… explodierte der junge Mann in Sekundenbruchteilen und wurde vom bemüht freundlichen Angeklagten, zur reißenden Bestie.*

Doch die Liktoren der Domäne waren wach und wachsam, noch ehe das Monstrum die gut behütete Hüterin anspringen konnte, umschlang Titus ihn mit Eisenarmen und Brimir schlug ihm seine immense Axt in die Eingeweide. Die Ritter um die Szene, Gaius voran, gefolgt von Alberico und synchron allen Elysialen und Martinskriegern, zogen Blank, um die schöne Lasombra vor den rasenden Fängen des Geächteten zu schützen. Dieser jedoch überwand Titus Griff und Sprang in die Reihe der Lasombra, blieb an ihrem treuen Leibwächter aber hängen und wurde daraufhin von Brimir und Gaius in seinem Rücken attackiert. Doch der Brujah erwies sich auch in Raserei als gewandter und glücklicher Krieger, wo Brimirs mächtiger Hieb ihn haarknapp verfehlte, blieb Gaius technisch perfekter Stoß an der Haut des Feindes wirkungslos, auch die schwarzen Ghule konnten keinen bleibenden Schaden hinterlassen. Der Rasende war weiter darauf aus, das Ziel seiner Wut zu zerreißen und versuchte es direkter.

Dann wandte sich das Scharmützel in eine Höllentour. Ein dunkler Fluch des Kappadozianers lähmte den Delinquenten und die ein Tor in den Abyss wurde über ihm einen Spalt aufgerissen. Schrecken, Dämonenfratzen und pure böse Energie durchdrang die Lasombra, ihre Lakeien und ihren Feind… auch allen anderen blieb das Blut in den Adern gefrierend, als sie dessen ansichtig wurden, Brimir kleiner Stoß zog die Aufmerksamkeit der Bestie wieder auf den Kampf, ehe der Liktor Gaius ihm mit einem Streich mit seiner schrecklichen Klinge, aus Brimirs Stahl, Feuer und Blut geschlagen, in Torpor und Frieden schleuderte.

Nur ein Sekundenbruchteil verging, während die Dämonenwolke sich auflöste, noch bevor den Sterblichen der Umgebung auch nur ein kehliger Schrei entfleuchen konnte, wandte Gaius sich zu ihnen um – das Blut ihres Herren noch an seiner Klinge und hob gebietend die Hand.


Fürchtet euch nicht.“** Sprach er die Worte, mit welchen jeder Engel der Bibel seine Ankunft verkündete „Der Dämon, welcher euren Herren beseelte ist ausgetrieben. Er ist die tiefen der Hölle gebannt, euer Herr in Sicherheit! Fürchtet euch nicht, Katharer.“ Mit jedem Wort stieg seine Macht über die verängstigte Herde des armen Brujah, jeder Kainit hinter Gaius konnte zugleich sehen, wie dieser den Hunger in sich bekämpfen musste… aus dem Engel des Friedens nicht ein Engel der Zerstörung zu werden. Doch die so oft verdammte Wortgewalt umschlang den hässlichen Ritter in diesem Moment als beschützerische, sichere Aura, stärker noch als in vielen anderen Momenten. Und wo jedes Kainskind ob der beendeten Raserei ausatmen konnte, waren sie nun, durch die vereinte Gewalt der Liktoren, wahrlich beschützt. „Roland, Markus, nehmt euch den Gefallenen, hüllt ihn in eure Mäntel, wir werden ihn aus der Stadt in Gewahrsam bringen.“ Dann wandte er sich wieder der gebannten Herde zuIhr werdet ihn aus der Stadt bringen, in Sicherheit. An meiner Seite, zwischen diesen tapferen und christlichen Männern, Fürchtet euch nicht, Katherer. Die Gräuel dieses Lagers sind nun beendet. Folgt mir und folgt eurem Herren.“

So befahl der hungernde Salubri der Herde, gerade in seiner Clansrolle als Kind Samiels aufgehend, sich zu sammeln. Gehütet wie die Schafe durch die Krieger des heiligen Martin brach man Zelt und Lager zur kurzen Reise ab, sammelte sich murmelnd und folgte vertrauensvoll dem Fremden und dem sorgsam getragenen, bedeckten Leib des Gefallenen.

Als die erste Spannung aus der Situation gewichen war, die Katharer sich in den Bann ziehen ließen und die klagenden Schreie des hungernden Tieres sich unterdrücken ließen atmete auch Gaius aus – das erste Mal seit dem Eintreffen der Elysialen. Ein kurzer Blick zu seinem geliebten Arzt Ignatio, dem Jüngeren der Drei, da eilte dieser auch schon dienlich herbei und reichte seinem Herren den Rest der gesammelten Vitae der Herde. Gaius trank in gierigen Schlücken. Wandte sich langsam zu den Kainskindern und nickte ihnen respektvoll zu. Ein gemeinsamer Kampf, eine gemeinsame Amtshandlung, eine gemeinsame Rettung. Auf Titus blieb sein Blick hängen, wäre dieser zur Sicherung der Ausreise doch ein guter Begleiter, Brimir wurde mit einem Lächeln quittiert. Gerade noch war er zornig auf den Gangrel gewesen, der seine Loyalität zur Lasombra über die zum Amt gestellt hatte, aber der Zorn war verflogen, der Gangrel hatte seine Ängste für den Moment verjagt und gemeinsam würde man sich um jene Probleme kümmern können… Nur eine Erinnerung blieb und verzerrte diesen Sekundenschnellen aber erbauenden Augenblick. Die Hölle aus dem Herzen der Ädila… Fast wie seine Alpträume, fast wie sein Spiegelbild… war jenes Monstrositum aus dem Willen der engelsgleichen Lasombra was in seinem Herzen schlummerte? Oder was war diese angstvolle Berührung…

Doch in diesem Moment grollte er auch der Hüterin nicht, sie hatte ihren Dienst gerecht und stark getan und jeder hatte seinen Fluch zu tragen – ob mit selbstsicherem Lächeln oder Zweifel im Herzen. So blieb Gaius Blick auf den Kainskindern der Szene, die gerade das Problem so sekundenschnell gelöst hatten… ob sie diese gemeinsame Auflösung mittragen würden, oder ausscheren?


*Mit Ramon abgesprochen
** Präsenz I – Beschützer – auf alle Anwesenden, Führungsqualitäten mit spez. Beruhigende Aura 6 Erfolge zur Beruhigung und Auflösung der Situation
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
er stand auf allen Wegen,
er winkte und er rief nach mir so laut.

Er sprach mein Leben sei verwirkt,
ich sollt mich zu ihm legen,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut.

Benutzeravatar
Acacia
Lasombra
Beiträge: 655
Registriert: Mo 20. Jul 2015, 18:05

Re: Leben und Sterben lassen [Gaius] [Offen]

Beitrag von Acacia » Mo 27. Mär 2017, 22:34

Der Kampf war kurz, aber heftig gewesen und doch hatte nur der tobende Brujah Schaden davongetragen. Ein Umstand der für einen Moment ein eiskaltes Lächeln auf die Züge der düsteren Lasombra zauberte. Er hatte so reagiert wie sie es geahnt hatte, ebenso wie alle anderen Anwesenden. So lag ihr Blick noch einen Moment auf dem reglosen Bündel, während sich Gaius schon an die mit panisch aufgerissenen Augen herumstehenden Menschen wandte um diese zu beruhigen. Erneut bewies er, dass er mit einer goldenen Zunge und einer schon unheiligen Aura gesegnet worden war. So konnte selbst sie nicht verhindern, dass sie für ihren Geschmack einen Moment zu lang zuhörte. Doch sobald Bewegung in die Menschen kam, riss auch sie sich los und schüttelte unwillig den Kopf. Erneut wanderte die Kapuze tief über ihr Gesicht und sie trat an die Seite ihres Clansbruders.

„Ich bringe dich an einen sicheren Ort, an dem du dich nähren und heilen kannst und dann werden wir über diese unsägliche Nacht sprechen.“ Im Gegensatz zu vorher war ihre Stimme nun sanft und freundlich und der eiskalte Zorn hatte sich zu einem leisen Rauschen abgemildert, der jedoch nur einen Funken brauchte um erneut über ein weiteres Opfer hereinzubrechen. Sie nickte dem Ghul an der Seite Adelchis zu und die Elysären bildeten erneut einen schützenden Kreis um die drei Kainiten und ihre Begleiter. Kurz nur nickte sie Titus und Gaius zu, ehe sie gehen würde, sollte sie oder einer ihrer Begleiter nicht aufgehalten werden.
Wir sind wie Eisblumen, wir blühen in der Nacht. Wir sind wie Eisblumen viel zu schön für den Tag.
Wir sind wie Eisblumen, kalt und schwarz ist unsere Macht.
Eisblumen blühen in der Nacht.

Benutzeravatar
Titus
Kappadozianer
Beiträge: 656
Registriert: Do 10. Nov 2016, 22:35

Re: Leben und Sterben lassen [Gaius] [Offen]

Beitrag von Titus » Mo 27. Mär 2017, 23:25

Titus klopfte sich den Staub von seinem Mantel, als der Kampf vorrüber war. In seinem Gesicht konnte man eine gewisse Unzufriedenheit erkennen über den Verlauf des Gespräches und der Situation. Er hatte bis zu letzt gehofft, dass sich der aufmüpfige Brujah fügen würde. In seinen Gedanken beschied er Ramon keine rosigen Zukunftaussichten, wenn er sich nicht grundlegend änderte.

Als Gaius das Wort erhob, schien er auch einen Moment gebannt zu zuhören, bevor er sich schließlich abwand und Acacia ansah...nachdenklich, mit einer etwas finsteren Miene. Diese Mächte der Hölle hatten ihn schwer beeindruckt...nein sogar erschreckt. Und auch wenn er nicht genau wusste, was genau die Hüterin da beschworen hatte, stand es doch all dem entgegen für da er einstand und kämpfte. Er würde dies stäker im Auge behalten müssen.

Nachem Gaisu seine Rede beendet hatte, half er den Mitgliedern des Ordens, das Lager aufzulösen und Ramon ab zu transportieren.
Todesqualen, Gott, jedem Ketzer, den ich sehe
Denn dein Wille geschehe
und ungebeugt, bis zum jüngsten Gericht
tu ich gottergeben meine Pflicht

Benutzeravatar
Brimir
Gangrel
Beiträge: 1289
Registriert: Do 21. Jan 2016, 13:52

Re: Leben und Sterben lassen [Gaius] [Offen]

Beitrag von Brimir » Di 18. Apr 2017, 10:57

"Ich werde mit den Liktoren ziehen, Acacia... damit wir uns direkt um diesen Brujah kümmern können... ..." erklärte Brimir knapp und angespannt. Ein Blick zu Gaius und Titus folgte, und dann würde er sich ihnen bei der Arbeit anschließen.
"Eines Jeden Rücken ist ungeschützt, es sei denn, er hat einen Bruder."
Grettirs Saga

Benutzeravatar
Gaius Marcellus
Salubri
Beiträge: 1579
Registriert: Mo 29. Aug 2016, 23:46

Re: Leben und Sterben lassen [Gaius] [Offen]

Beitrag von Gaius Marcellus » Di 18. Apr 2017, 18:58

Gaius lächelte erfreut und zufrieden als sich der Liktor seinen Kollegen anschloss.
So führte in jener Nacht der Orden des Heiligen Martin die Ketzer aus Genuas Toren...
Finitus
Zusammenfassung:
Ramon ruft Gaius den Liktor an, er hat sich an einem anderen Kainskind, adelchis, vergangenen und wünscht Aussöhnung und Heilung. Als Gaius mit den Seuchenjägern des Heiligen Martin bei Ramons Flüchtlingen ankommt, lässt er sich einweihen, nähren und heilt den Lasombra. Während dessen ist aber nicht nur Titus angekommen, sondern auch Acacia mit ihren Elysiumsgarden und Brimir. Es kommt zur Anspannung, die Adile will die Liktoren vom Geschehen fortloben und Ramon versucht durch Selbstanklage in den Schutz ebenjenenWelch zu kommen. Doch die Adila und die Liktoren verweigern eine Wendung gegeneinander. Die lasombra verbannt Ramon und die seinen aus der Stadt, dieser gerät durch ihre Beleidigungen in Raserei, kann jedoch von den Liktoren​in Starre versetzt werden. Im Kampf beschwört Acacia kurzzeitig die Hölle des Abyss nach Ravecca.
Nach dem Kampf wird die panische Herde von Gaius in den Bann gezwungen und der Orden führt die Ketzer aus der Stadt. Auch ohne Anklage übernehmen die Liktoren den in Starre liegenden Bruhja und Brimir schließt sich ihnen wieder an.
Ich hab heut Nacht vom Tod geträumt,
er stand auf allen Wegen,
er winkte und er rief nach mir so laut.

Er sprach mein Leben sei verwirkt,
ich sollt mich zu ihm legen,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut,
ein frühes Grab sei längst für mich gebaut.

Gesperrt