Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

[Februar '17]

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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Brimir » Sa 25. Feb 2017, 00:17

"Ich... verstehe... ... und das ist bedauerlich."

Brimir verzog leicht das Gesicht. Eine Waffe... ein Gangrel war immer weit mehr als eine Waffe und es war eine Schande ihn nur als solche zu benutzen.

"Ich bin da anderer Meinung... es Jäger kann nur effektiv sein, wenn er das Wissen hat sich anzupassen und zu agieren. Und du wirst ein Jäger werden... ich werde nicht zulassen, dass du nur ein Werkzeug in einem Krieg, zwischen Geschwistern bleibst... ... "

Die Tatsache, dass es überhaupt soweit kam, dass Nunzio und die Beiden sich bekriegten, trieb die Wut in Brimir hoch. Er schnaufzte tief und abfällig, ehe er zu dem Ertrinkenden sah, der das Bewusstsein verloren hat.

"Du hast sicher selbst viele Fragen... deshalb werden wir uns jetzt abwechseln. Ich stelle dir eine... du mir... also... Wie würdest du dich einem fremden Kainiten vorstellen? Was machst du dabei?"
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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Sirius » Sa 25. Feb 2017, 00:57

Sirius hatte sich seit Ewigkeiten nur als eine Waffe gesehen, als ein Monster, doch Brimir schenkte ihm mit diesen Worten Mut.

"Ich begrüße jeden mit einem Nicken und einem aufrechten Stand auf meinen Beinen. Das hab ich aus meinem ersten Leben, jegliche Manier unter Kainiten wurde mir nicht beigebracht..."

Seine Worte klangen beinahe bedauerlich...

"Wirst du es mir beibringen? Oder mir jemanden Zeigen der es mir beibringt?"

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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Brimir » Sa 25. Feb 2017, 01:08

Brimir seufzte schwer. Das war noch schlimmer, als er befürchtet hatte. Und das nannte Archibald 'Grundausbildung'? Wie sollte Sirius so jemals überleben?

"Das... übertrifft meine Befürchtungen. Sehr sogar... ... ich halte die Vorstellung vor anderen Kainiten für eine der wichtigstens Techniken, um auf Dauer überleben zu können. Sonst trittst du irgendwem wichtiges einmal so kräftig auf die Füße, dass deine Asche sich später im Wind verstreut wieder findet."

Der Jäger lehnte sich wieder zurück. "Das Wichtigste... ... du stellst dich immer mit deinem Namen vor. Gefolgt von deinem Status, deinen Ämtern, falls du welche sammelst und deiner Ahnenreihe. Lass es mich einmal hören, wie du glaubst, dass es richtig wäre. Es wäre jedoch gelacht, wenn das schon alles wäre. Zu dem Rest kommen wir dann nachher noch."

Brimir grinste leicht. Er erinnerte sich noch gut an seine ersten Lektionen mit Böggvir und genoß die Gedanken an vergangene Tage.

"Welche Gaben des Blutest... unseres und der von Anderen... kennst du und welche beherrschst du? Bist du dir der Kraft der Diziplinen überhaupt bewusst?"
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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Sirius » Sa 25. Feb 2017, 01:20

"Ich bin Sirius, Kind von Archibald.." sprach Sirius dem Nordmann vor und konnte sich langsam nicht einmal mehr selbst ernst nehmen.

"Verstehst du jetzt warum ich mich als Waffe sehe?"

Er überlegte und sprach dann weiter.. "In meiner Zeit im Wald habe ich angefangen in der tiefsten Nacht sehen zu können, falls du das mit den Diziplinen meinst... Und beim Kampf gegen den Findling-Krieger, hatte ich das Gefühl als wolle mit irgendwas aus meiner Hand wachsen."

Sirius stellte darauf keine neue Frage, er wusste, Brimir würde auf diese Antworten eingehen wollen.

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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Brimir » Mo 27. Feb 2017, 14:17

"Du bist Sirius, Kind vom Clan Gangrel, Kind von Archibald, Neugeborener... ... " verbesserte Brimir den jungen Schüler und fügte dann noch weit mehr hinzu. "Kind von Kaða, Ancilla, Kind von Espen 'Sturmrufer' Kjellsson aus Seeland, Ahn, Kind von Wetzel 'Klingenwind', Kind von Manasco, Kind von 'Panaka', Ahnherrin, Kind von Ennoia, erste ihres Blutes und Enkelin Kains."

Er sprach dabei ziemlich langsam und ließ Sirius am Ende Zeit das ganze zu verarbeiten.

"Du siehst... du bist Teil einer langen und ehrenvollen Ahnenreihe, die bis zu unserer Clansgründerin reicht. Lerne sie auswendig... und halte sie stehts in Ehren. Bei uns Gangrel wird sie dir Respekt einbringen... und auch bei Anderen wird sie Schlüssel zu mehr sein können. Nur wenige von uns können ihre Linie so weit zurück verfolgen."

Die weitere Erzählung des Welpen nahm Brimir sehr interessiert zur Kenntnis.

"Genau... das ist es, was wir Diziplinen nennen... die Kraft unseres Blutes. Wir Gangrel besitzen drei davon, die unterschiedlichste Ausprägungen haben. Du beschreibst die Gabe des Gestalltwandelns... Das Tier in uns drängt nach Außen und verformt unseren Körper und schenkt uns neue Gaben. Bei absoluter Dunkelheit sehen zu können ist die einfachste davon."

Auch, wenn es im Grunde eine Verschwendung von Blut war, so fuhren plötzlich Krallen aus Brimirs Fingern.

"Dies sind unsere stärksten Waffen... Vampire sind an sich schon ziemlich widerstandfähig... einen Schwerthieb, gleich, wie tief, können wir mit unserem Blut heilen. Einen Sturz verkraftet unser Körper ziemlich gut. Doch Sonnenlicht, Feuer und die Fänge eines anderen Kainiten sind für uns wirklich tödlich... und diese Krallen gehören dazu. Sie zerfetzen jeden Feind. Aber doch sind sie nicht so mächtig, wie die Gabe, die darauf folgt: Die Vereinigung mit der Erde erlaubt es uns, an jedem Ort - außer auf Stein - mit dem Boden zu verschmelzen und dort die Nacht zu verbringen."

Wieder folgte eine weitere Pause.

"Du wirst merken, dass deine Haut beginnt härter zu werden. Diese Gabe nennen wir Seelenstärke. Sie hilft uns sogar Feuer, Sonne und den Krallen zu widerstehen... in gewissen Maße. Sei also niemals törricht genug zu glauben, dass du dich tagsüber nackt auf den Marktplatz stellen kannst, ohne zu vergehen.

Und zuletzt, sind wir in der Lage mit den Tieren unserer Umwelt zu sprechen und auf das Biest in Mensch und Kainit einzureden. Das klingt ereinstmal nicht praktisch, aber ich verspreche dir, dass das nicht nur einmal eine meine wichtigsten Verbündeten war."

Wieder folgte eine Pause, in der Brimir das Gesagte verdauen ließ, ehe er noch etwas hinzufügte und schließlich seine Frage stellte.

"Du wirst mit keinem Nicht-Gangrel darüber reden, was dein Blut kann. Und du wirst erst recht Niemandem beibringen diese Gaben zu nutzen. Sollte ich das Eine oder das Andere in Erfahrung bringen... werde ich dich dafür vernichten. Es sind Blutgeheimnisse und sie sollen es auch bleiben.

Kennst du die Traditionen... die Regeln, die uns Kain gegeben hat und die die Gesetze der Nacht sind?"
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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Sirius » Mo 27. Feb 2017, 18:05

Sirius hörte dem Nordmann aufmerksam zu und verinnerlichte jedes seiner Worte. Bei den Worten über die Verschmelzung mit dem Boden, außer auf Stein, lächelte er ein wenig erleichtert, Steine waren wirklich nicht mehr sein Ding.
Zu dem stillschweigen über die Blutsgeheimnisse nickte er verständnisvoll und antwortete dann auf Brimir´s Frage.

"Ich weiß nicht ob es zur Tradition gehört aber mir wurde gesagt, dass ich mein wirkliches Wesen nie vor Menschen zeigen darf. Ich glaube mich auch daran zu erinnern, dass ein Mord eines Kainiten verboten ist. Aber den Sinn würde ich in diesem Zusammenhang nicht verstehen, da ich zur Vernichtung von Nunzio´s Sippe genutzt wurde..."

Der Holzfäller fuhr sich wieder einmal durch seinen Bart und seine schuppige Rückhand glänzte dabei im Mondlicht.

"Wurde Nunzio zum Tode verurteilt?"

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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Brimir » Mo 27. Feb 2017, 19:44

Brimir holte tief Luft und begann damit die Traditionen aufzulisten.

"Achte die die Älter sind, als du.
Achte die Domäne... du befindest dich hier in dem Gebiet von Prinzessin Aurore. Es ist ihre Stadt und ihr Umland. Ich werde dich ihr oder ihren Dienern vorstellig machen und sie entscheidet, ob du bleiben darfst.
Zeuge keinen Nachkommen, ohne Aurores Genehmigung. Sie ist die Älteste von den unseren hier in Genua und sie allein entscheidet darüber. Ein Kind, dass nicht genehmigt wurde, sorgt dafür, dass das Kind selbst und sein Erzeuger vernichtet wird.
Die du zeugst sind dein eigen Blut. Ihre Sünden sind die deinen. Ihr Blut und ihre Strafen gehören dir, bis du sie entlässt.

Die letzten Beiden Gebote kennst du... Die genauen Wortlaute bringe in dir in einer anderen Nacht bei."


Brimir machte eine Pause und dachte eine Weile nach.

"Ich weiß es nicht. Das letzte Mal, als ich Nunzio gesehen habe, war er noch ein Kind. Böggvir hat ihn nie entlassen, deshalb nehme ich an, dass er es immernoch ist. Die Drei haben eine Feindin unserer Sippe gejagd und anscheinend hat sie es geschafft Nunzios Welt zu verdrehen und ihn zu unserem Feind gemacht. Wenn ich ihn in die Finger kriege, so wird er zu Böggvir gebracht und dieser entscheidet über seinen Verbleib. Das trifft auch auf Folda und Archibald zu, über die Kada richten wird."

Brimir war wieder dran mit einer Frage und er hatte von diesen noch so einige.

"Nennen mir den Namen der Clans und was du über sie weist... inklusive deinem eigenen."
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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Sirius » Di 28. Feb 2017, 00:52

"Ich habe verstanden, Brimir" sagte Sirius wissbegierig..
"Von den Kappadozianern habe ich mal gehört und ich glaub von den Toreador, die mögen Eleganz mehr als mit jemand unzucht zu treiben." Der Holzfäller musste sich ein Grinsen verkneifen, ehe er weiter sprach. "Den Nosferatu Clan und den Salubri Clan habe ich ja vor kurzem kennengelernt zusammen mit dem Malkavianer Clan.. Angelique... meine Schwester sah genau so aus wie sie Brimir.." schweifte er gegen Ende ab.

"Ich weiß nicht ob ich einen Clan vergessen hab, den ich kenne, und ich weiß auch nicht sonderlich etwas über sie. Ich bin ein Gangrel und ich weiß, dass man uns gerne minder schätzt und uns oft unterschätzt. Wenn ich ausgebildet bin, würde ich dir gerne beistehen Nunzio zu Böggvir zu bringen."

Im sitzen machte Sirius bei seinen letzteren Worten, Anzeichen sich kurz zu verbeugen. Dann Fragte er wieder..

"Kannst du oder jemand dem du vertraust, mich darin unterrichten, wie ich mich angemessen zu benehmen habe?"

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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Brimir » Di 28. Feb 2017, 15:04

"Ja, werde ich... ich kenne aber auch jemanden, um meine Grundlagen, die ich dir beibringen kann, zu vertiefen."

Brimir nickte. An dieser Stelle war er zumindest ansatzweise Zufrieden mit dem Teilwissen seines Schülers.

"Wir teilen die Clans in die Hohen... und die Niedrigen... Rate doch mal, wo man uns zuteilt."

Doch das war nur eine rhetorische Frage, die Brimir da indirekt stellte. Dann grinste er breit.

"Nutze das als deine Stärke... Alle halten sie mich für einen Tölpel und Rüpel... weil ich will, dass sie das denken. Aber im Gegensatz zu dir, kann ich mir das erlauben."

Das Grinsen des Älteren verstummte.

"Ich beginne mit den hohen Clans.

Ich habe noch niemanden gesehen, der soviel Wert auf Abstammung und Herkunft legt, wie die Ventrue. Man sagt ihnen nach, dass viele von ihnen zu Lebzeiten tatsächlich Jarls... Herrscher waren. Sie sind sehr selbstbewusst und stets auf ihren eigenen Vorteil aus. Sie klammern sich des Nachts noch an ihr von den Göttern gegebenes Recht zu regieren. Neben der Prinzessin, ist ihr Seneschall - ihr Vertreter - Maximinianus von ihrem Blute... und eine weitere Ventrue, Franzeska, stammt aus der Linie.

Leg dich nicht mit den Lasombra an. Meine engste Verbündete außerhalb des Clans gehört zu dem Blut. An ihnen haftet etwas... absolut Dunkles. Ich habe in ihrer Finsterniss Ragnarök gesehen... Das Ende der Welt. Der Clan Lasombra ist am Stärksten in Genua vertreten. Die meisten sind loyal gegenüber der Regentin -denke ich -, aber einer von ihnen Fabrizio... er ist ein Mörder... hat seinen eigenen Bruder umgebracht und dient nun unseren Feinden. Solltest du ihm begegnen... wirst du ihm keine Informationen zukommen lassen... sei höfflich... aber abweisend.

Die Toreador lieben die Schönheit, wie du schon richtig gesagt hast. Sie schwelgen sich in ihrer Existenz und leben den oft in edlen Gebäuden, um ihren Wohlstand zu genießen. Man sagt ihnen nach wahnhafte Sammler und Bewahrer der 'hübschen' Dinge zu sein... was auch immer sie darunter sehen. Nur wenige davon sind wirklich in der Schlacht zu gebrauchen. Matteo, ein Amtsbruder von mir... ist einer davon. Neben ihm lebt nur sein Mündel Caterina hier in Genua.

Die Brujah sind voll er Leidenschaft und beeindruckende Anführer die mit viel Herzblut für ihre Sache kämpfen. Dabei schießen sie auch häufig über ihr Ziel hinaus... was Antigonos zum Verhängniss wurde... von dem einzigen verbleibenden Brujah - Josef - habe ich schon lange Nichts mehr gehört.

Die Kappadozianer, cer Clan des Todes, Die meisten sollen Gelehrte sein, die den Tod besser kennen als das Leben. Aber es gibt auch Krieger. Und jeder den ich bisher getroffen hat sah selbst aus wie eine Leiche...

Die Tzimisce stammen weit aus dem Nord- und Südosten. Man sagt ihnen anch wahre Monster zu sein... und nur wer grausam genug ist, wird einer von ihnen. Jedoch widerspricht Toma diesem Klischee... er wirkt nur nach außen, wie ein Monster... aber ich habe ihn als interessanten Handwerker kennengelernt. Bei Melissa bin ich mir noch nicht sicher, wie ich sie einstufen soll.

Und nun folgen die niedrigen Clans.

Wir Gangrel gelten als Wilde, die ihre Tiere nicht unter Kontrolle haben. Aber du und ich wissen es besser. Wir wissen, dass das Tier ehrlicher ist, als jeder Mensch und jeder Vampir es sein könnte.

Die Malkavianer sind Irren. Erkennbare Clansstrukturen gibt es keine. Jedoch gibt es an vielen Höfen malkavianische Orakel deren Prophezeiungen schon Kriege ausbrechen haben lassen. Die Ahnen scheinen auf sie zu hören...was umso erschreckender ist, wenn man bedenkt da sie im besten Falle eigenartig sind... Angelique ist ein Orakel... und Feruccio ein Fanatiker, der das Ende der Tage und Gehena herauf beschwört.

Die Nosferatu sind allesamt hässlich. Sie Leben, wie wir am Rande der Gesellschaft; In Dreckslöchern, der Gosse oder der Wildnis. Erstaunlicherweise gibt es selten Anklagen zum Stillebruch. Sie haben also ihre Möglichkeiten den Blicken der Sterblichen zu entgehen - oder es sie vergessen zu lassen. Sie handeln mit Informationen und wissen fast Alles, was in der Nacht passiert. Der ehemalige Prinz Godeoc gehört zu ihnen... sein Kind Il Ghiotto und Vergonzo, den du ja schon kennst.

Die Salubri, Gaius gehört ihnen an... sind ein Clan von... Heilern und Kriegern. Sie halten sich aus der Politik heraus und es gibt aber wohl nicht mehr viele. Beides kann ich irgendwie nach vollziehen.

Die Assamiten nennen sich selbst Clan der Jäger... haben aber Nichts mit unserem Weg zu tun. Sie sind gefährliche Attentäter aus der islamischen Welt, die lautlos, schnell und ungesehen morden können. Genua hat oft gegen sie gekämpft und ihren Vorposten ind er Nähe ausgelöscht... der Kult der Jagd, den du noch kennen lernen wirst, hat ihre Spione vor Ort ausgelöscht.

Über die Setiten kann ich dir Nichts sagen... angeblich sind es Händler aus der islamischen Welt.

Und zu Letzt... weil sie wirklich der Dreck sind und ans Ende gehören. Die Ravnos. Wanderer... Diebe... Mörder... Verbrecher... Lügner... ein jeder von ihnen. Vertraue ihnen nicht... bekämpfe sie, wann immer du kannst... und vor Allem... pass auf deine Wertsachen auf. Unser Konflikt mit ihnen geht bis zu Enoia zurück... und wird erst ein Ende finden, wenn eine unserer Linie ausgelöscht ist. Sousanna ist momentan die einzige Ravnos... ihren Bruder im Blute... Niccollo... bin ich bereits losgeworden... war ziemlich nützlich am Ende. Wenn du ihr begegnest... lass dich nicht provozieren. Wenn du etwas gegen sie tun willst... sprich dich mit mir ab."

Nach dem längeren Monolog, atmete Brimir ersteinmal tief ein und ließ die Pause, die er nun machte deutlich länger sein, als vielleicht unbedingt notwendig. Alleine, damit Sirius genug Zeit hatte diese Fülle an Informationen zu verarbeiten.

"Neben den Diziplinen... was kannst du mit deinem Blut anstellen?"
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Re: Fischer, Fischer, wie tief ist das Wasser [Sirius]

Beitrag von Sirius » Mi 1. Mär 2017, 02:29

Sirius mochte Geschichten und bei Brimir´s Vortrag überkam ihm das selbe Gefühl. Der Holzfäller hörte dem Nordmann aufmerksam zu, wie der Schüler seinem Meister, dann antwortete er verduzt auf seine Frage...

"Was ich mit meinem Blut anstellen kann? Was meinst du damit Brimir?"

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