Haukes "kleine" Kolumne

Fragen, Diskussionen, Unsinn - alles was kein Inplay ist.

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Il Canzoniere
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Haukes "kleine" Kolumne

Beitrag von Il Canzoniere » Mo 22. Mai 2017, 23:27

Hallo ihr,
wie angekündigt hier eine kleine Kolumne in der ich gerne die Beweggründe hinter einigen Dingen erläutern würde. Auch weil es häufig hilft zu verstehen warum wir etwas genau auf diese Art und Weise machen, auch wenn (für euch) offensichtlich etwas völlig anderes Sinn ergeben würde. Das soll zum einen Transparenz bringen und zum anderen manche Diskussionen „abkürzen“ – falls sie eine Sackgasse darstellen. Anders herum ist es eine gute Möglichkeit euch intensiv mit einzubeziehen wenn es um Anpassungen und Änderungen geht die aus dem ein oder anderen Grund sinnvoll geworden sind, sprich zu bestimmten Themen etwas „Diskussionsfutter“ zu geben.
Ich habe dazu erst einmal die kleine Feedback-Liste aus dem Regeln & Regeln lassen Thread zum Ausgang genommen, gerne können wir das aber noch erweitern. Schreibt mich einfach an, dann kann ich noch weitere Punkte auf die Liste setzen. Rückfragen gerne in den Fragenthread hier im Forum oder direkt via Chat. Dann bleibt das hier kompakt und übersichtlich.
- Harte Regelauslegungen
- Zeitunterschiede IT-OT (Zeitpunkt der OOCs, Dauer von Handlungen, kainitischer "Tagesablauf")
- Struktur/Vorlagen/Muster (OOCs)
- Muss die Detailtiefe der OOCs so tief sein?
- Unterschiede Forenspiel und p&p
- "Aufholen" Vorsprung längerer Spieler/Chars vor jüngeren
- Effiziente OOCs, wie geht das?

Den Einstieg würde ich gerne ganz vorne machen. Bei einem Punkt der Neuanfängern überhaupt nicht und manchen von euch vielleicht noch gar nicht so richtig klar ist: den Unterschieden zwischen Forenspiel und Pen&Paper.
Zuerst: wir spielen kein Pen & Paper. Genua ist keine gemütliche, wöchentliche Tischrunde mit Chips und alten Freunden. Wir spielen nicht gemeinsam gegen die böse Welt und besiegen am Ende nicht den Schurken. Wir lassen keine Termine ausfallen weil die Oma runden Geburtstag feiert, wir lassen den Meister (und die Charaktere) nicht routieren und schweifen nicht zwischendurch zwei Stunden ab um über eine Party zu diskutieren.
Nicht das das schlecht wäre, im Gegenteil. Die meisten Leute in Genua spielen auch Pen & Paper. Aber genau das ist der Punkt. Auch. Sie spielen auch Pen & Paper. Sie spielen auch PC-RPGs. Auch Liverollenspiele. Auch Brettspiele. Der Unterschied zwischen all diesen Spieltypen, die sogar alle in der WoD spielen können, ist enorm wichtig. Alles sind Freizeitbeschäftigungen denen auch ich gerne nachgehe. Aber ich gehe mit anderen Ansprüchen an jedes einzelne heran. Ich beschwere mich am Brettspielabend nicht über die miese Gewandung der anderen und bringe zum Live keine Chips & Würfel mit (naja, Ingame halt).
Um zum Punkt zu kommen: das Forenspiel wie wir es hier in Genua betreiben ist ebenfalls ein eigener Spieltyp. Wir spielen täglich und permanent, wie eben Zeit da ist, wie bspw. in einem MMORPG. Wir haben die Spielerzahl einer Livegruppe. Wir kennen uns aber nicht. Haben uns teilweise nie gesehen. Sogar die Kommunikation ist rein textbasiert, statt verbal oder theateresk. Und wir haben weniger direkte Gestaltungsmöglichkeiten auf die Welt selbst. Eher müssen wir wie in einem PC-RPG mit dem Enviroment klar kommen. Steuern nur unseren Charakter.
Ich bitte euch daher ein Foren-RPG nicht mit euren Erfahrungen aus dem Pen&Paper gleichzusetzen. Das es im Liverollenspiel anders zugeht als im Pen&Paper ist vielen sofort klar. Den Unterschied zwischen Foren-RPGs und Pen&Papers zu erkennen ist da auf den ersten Blick schon schwieriger.
Aber er ist da. Er ist ein Faktor der zu Unzufriedenheit (immerhin wird die Erwartungshaltung nicht erfüllt) und Missverständnissen führen kann. Ich würde daher gerne exemplarisch ein paar Unterschiede herausstellen, nur damit ihr eventuell gedanklich etwas anders an die Sache herangeht und um Frustration vorzubeugen:

-Die Charaktere arbeiten sowohl gegeneinander als auch zusammen. Sieht die SL am Tisch auch schon mal über Ärgereien untereinander hinweg um die Reibereien nicht zu groß werden zu lassen oder die Gruppendynamik nicht negativ zu belasten, ist das im Forenspiel nicht zwingend notwendig. Die filigranen Bündnisse, Abhängigkeiten und Feindschaften, also das Sozialgeflecht aller Charaktere und NPCs sind sogar das Fundament der Chronik. Ohne sie würden 2/3 aller Spiele wegfallen. Wie bspw. im Live entstehen so Plots, Intrigen und Ereignisse die ohne das Zutun der SL zustande kommen und einen großen Teil des täglichen Spiels ausmachen.

- Geheimaktionen sind plötzlich realistisch durchführbar. Wer am Tisch über einen längeren Zeitraum schon einmal versucht hat eine geheime Doppelidentität zu spielen (und sie auch zu Nutzen) oder regelmäßig anderen Spielercharakteren hinterherspioniert, wird spätestens nach einigen Sitzungen feststellen das es schier unmöglich ist solche Geheimhaltung zu wahren ohne das die anderen Spieler die Nase rümpfen – weil es ja gegen Sie geht. Im Foren-RPG bekommt man das geheime Zettelaustauschen, vor die Tür gehen oder zwischen-den-Sessions-mit-dem-Meister-telefonieren einfach nicht mit. Beziehungsweise: alle tauschen Zettel. Daher ist man nicht der Böse der es tut.

- Unterschiedliche Kenntnisstände. Während ihr im Pen&Paper alle zeitgleich dem zuhört was die Spielleitung und eure Mitspieler sagen, habt ihr im ForenRPG alle einen enorm unterschiedlichen Kenntnisstand. Schon allein durch verschiedenen Gruppen- und Geheimforen in denen ihr Lesen und Schreiben könnt aber auch durch das was euch andere Spieler und NSCs mitteilen, könnt ihr überhaupt nicht auf dem gleichen Stand sein.

- Unterschiedliche Erfahrungslevel. Wir spielen jetzt bald seit 3 Jahren (Stand 05.17) und haben immer noch Leute dabei die ganz am Anfang eingestiegen sind. Genauso haben wir Leute dabei die erst einen Monat dabei sind. Neulinge bekommen bei uns auch keinen Erfahrungspunkte-Ausgleich um „mithalten“ zu können weil die „Abenteuerstufe“ sie sonst fertig macht, wie im P&P. Stattdessen spielen wir mit einer nicht gebalancten Welt in der viel eher kalkuliert werden muss was man sich leisten kann und was eher nicht. Der schöne Nebeneffekt davon ist das man „Zweigskillungen“ entgeht, wie bspw. im MMORPG üblich – die Wahl bestimmter Charaktere die gut in die Gruppe passen bzw. die noch benötigt werden. „Ich weiß ja nicht was ihr noch braucht?“ ist ein Satz den ich ihm P&P schon sehr häufig gehört habe, wenn neue Spieler dazukommen. In einer Forenchronik noch nie. Stattdessen dürft ihr spielen was ihr wollt. Woran ihr wirklich Spaß habt.

- Fokussierung. Spielt man im Pen&Paper (und auch im Live) nur die großen Ereignisse, die wegweisenden Szenen und die entscheidenden Momente spielen wir hier im Forum deutlich mehr vom Unleben eures Charakters aus. Wie auch bspw. bei dem Vergleich Filme vs. Serien klar wird verbringt ihr damit mehr Zeit mit eurem Charakter – und die Aspekte die ihr ausspielt werden detaillierter, facettenreicher. Ihr habt mehr „Screen Time“. Flache Charaktere und „One Trick Ponys“ scheiden daher schnell aus oder werden von ganz von selbst langweilig, weil sie nicht für ein solches Langzeitspiel gemacht sind.

- Undurchsichtigkeit. Ob jetzt die SL der Bösewicht ist der sich einen Plan ausdenkt um euch zu triezen oder das ein anderer Spieler ist und die SL nur der Bote schlechter Nachrichten, ist kaum nachvollziehbar. Ich bitte euch daher vor- und nachsichtig mit Vermutungen zu sein. Da wir viele Dinge geheim ausspielen und nur der eigene kleine Sichtbereich halbwegs überschaut werden kann, warne ich davor zu viel zu Schlussfolgern. Bei monatlich knapp 800 Post ist es sogar für die SL schwer alles im Blick zu behalten - und die kann alles lesen. Es ist die erfahrungsgemäß absolute Regel und nicht nur die Ausnahme das Vermutungen zu falschen Schlußfolgerungen führen. Bei über 25 Köchen ist es nämlich kaum absehbar wer genau den Brei verdorben hat. Ich rate daher zu Besonnenheit. Im Forenspiel ist es selten der offensichtliche Schurke der euch ärgert, da es keine stille Übereinkunft gibt das euch die SL niemals in Band 2 von 4 sterben lässt, da ihr auf das falsche Pferd gesetzt habt. Eine Pen & Paper-SL möchte in der Regel mit euch gemeinsam das Abenteuer "durchspielen" er gibt daher Hilfestellung oder lässt auch mal NSCs unlogisch agieren um den Abend zu retten. Das passiert bei uns nicht. Eure Gegenspieler sind in der Regel nämlich keine NSCs sondern andere Spieler. Und ein "zurechtbiegen" um dem einen den Spielspaß zu geben würde dem anderen den Spaß nehmen. Daher ist die SL in einem Foren-RPG häufig technokratischer, neutraler und aus Spielerperspektive eventuell auch "härter". Das tut sie nicht weil sie ein Sadist ist, sondern weil das Umfeld sie in diese Rolle drängt.

- Rolle der SL. Wie eben schon angeteasert ist sie deutlich neutraler als im P&P. Auch leitet sie weniger eine Geschichte sondern eher die Welt selbst. Das heißt keine Kette von Ereignissen die zum großen Finale führen, sondern die NSCs die ihren eigenen Zielen nachgehen. Die Plots entstehen aus der Dynamik der Chronik selbst. Aus den Interaktionen der SCs und NSCs. Über die Pläne der NSC wird die Chronik teilweise in eine Richtung gesteuert die der SL genehm ist, über die Pläne der SC in eine die den einzelnen Spielern gefällt. Da hier also ungewöhnlich viel Dynamik in der Hand von 25 verschiedenen Leuten - den Spielern - liegt, ist die "Zukunft" bzw. der Weg wohin es genau geht, viel undurchsichtiger (auch für die SL) als in einer Tischrunde wo ein gut ausgearbeiteter Abenteuerpfad in einem Buch vorgedruckt mitgebracht wird. Viele Ereignisse die plötzlich alles verändern sind erst aus der Dynamik der SC-Spiele entstanden und waren langfristig kaum zu erahnen. Ich bitte euch daher mehr zu agieren um die Story voranzubringen als auf diese zu reagieren. Ihr werdet nicht bespaßt, ihr müsst euch den Spaß holen. Charaktere die darauf warten das die Action zu ihnen kommt werden feststellen das ziemlich wenig passiert. Aber solche die losziehen und sich etwas suchen....die werden in einen Strudel der Ereignisse gezogen und haben in Zukunft viele spannende Spiele zu bestehen :-)

LG
Hauke

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Re: Haukes "kleine" Kolumne

Beitrag von Il Canzoniere » So 4. Jun 2017, 16:23

Hallo ihr,
dann machen wir doch auch einmal hier weiter. Und zwar zu dem Thema das ich mir unter dem sperrigen Arbeitstitel: "Zeitunterschiede IT-OT (Zeitpunkt der OOCs, Dauer von Handlungen, kainitischer "Tagesablauf")" notiert habe.

Eigentlich wäre ein treffender Titel: wieso habe ich eigentlich so wenig Zeit?
Ja wieso eigentlich? Wir spielen in einem abnormal schnellen Tempo, theoretisch ist jeder Tag im echten Leben ja beinahe zwei Wochen Ingame. Da geht man natürlich schnell davon aus das Zeitprobleme irgendwas zu tun demzufolge niemals vorkommen können. Ich bin aber der Meinung das das durchaus vorkommen kann. Denn nicht alle Zeit die ein Kainit hat, verbringt er mit dem voranbringen seiner/eurer Pläne. Warum ich das so sehe versuche ich einmal übersichtlich aufzuschlüsseln. Da habt ihr sicher auch noch einige gute Anmerkungen dazu die wir gerne im Chat ausdiskutieren können. Wir haben ja mittlerweile einen Diskussionschannel ;-)

- Blut. Euer Kainit jagt abnormal viel. Wenn man davon ausgeht das er 7 BP die Woche allein durch das herumlaufen ausgibt, muss er entweder sehr radikal jagen (und Leute töten, was wiederrum Gerüchte nach sich zieht) oder sehr häufig. Bei 1-2 BP pro Jagd ohne jemanden umzubringen rechne ich im Durchschnitt mit 3 erfolgreichen Jagden die Woche. Je nachdem wie ihr jagt (sozial, räuberisch, jägerhaft o.ä.) und euren Werten in Charisma, Überleben oder Heimlichkeit aussehen, kommen darauf auch noch 1-3 nicht erfolgreiche Jagden die Woche hinzu. Nimmt man nun an das solch eine Jagd zwischen 10 Minuten und mehreren Stunden dauert, kann man schon sehen wo die allermeiste Zeit die ein Kainit zur Verfügung hat so hin verschwindet. Klar. Manche Sachen, wie etwa die Erkundung einer Gegend, Abgabe eines Briefes o.ä. lassen sich damit verbinden aber dennoch ist der Zeitaufwand hierfür teilweise gewaltig. Auch nutzen viele von euch "Mischpools" also gefangene Tiere, Leichen, Herde usw. um den Blutvorrat zu entlasten und nicht jede Nacht jagen zu müssen, dennoch jagt ihr alle. Andersherum kommen nämlich steigende Anzahlen von Ghulen, Sickerprozesse und weiteres auf, welche euren rar erjagten Blutsvorrat teilweise bedenklich zusammenschmelzen.
Ganz grob überschlagen rechne ich für jeden von euch mit drei von sieben Nächten die er sich mit Jagen, dem füttern von Ghulen, sickern, aufsuchen der Herde usw. aufhält. Natürlich sind im Einzelfall manche Posten deutlich kleiner oder größer, dennoch hoffe ich euch so offenbaren zu können wieviel Zeit dafür draufgeht damit ihr euch jeden Abend aus dem Bett quälen könnt.
- Wegstrecken. Die Wege sind lang. Mag sich das in der Stadt noch halbwegs in Grenzen halten dauert es insbesondere auf den Dörfern einfach sehr lang um von Ort zu Ort zu kommen. Mit der Domänenerweiterungen sind sogar eine Orte hinzugekommen die derart weit entfernt sind das sie zu Fuß in einer Nacht nicht mehr zu erreichen sind, wenn man noch zurückwill. Zwar gibt es hier natürlich Möglichkeiten schneller voranzukommen (Transport in Kisten, Disziplinen, Reiten) aber auch diese kosten entweder viel Blut, sind gefährlich oder erfordern Vorarbeiten.
- Routinen. Einige von euch (was ich außerordentlich befürworte!) haben zeitintensive Routinen. Sie grasen größere Gebiete auf der Suche nach etwas ab, ihr Gewissen/Blutsband/Pfad verpflichtet sie jede Nacht Ort/Person X aufzusuchen usw. das das alles Zeit ist die nicht mehr damit verbracht werden kann OOC A auszuführen ist klar, wird aber gerne vergessen. Die Routinen sind gepinnt und teilweise nicht sonderlich aktuell. Ich rechne dennoch mit ihnen, wenn es hart auf hart kommt ;-) Daher solltet ihr sie bitte halbwegs aktuell halten.
- Aufmerksamkeit. Ghule die ja immer ein Stufe 3 Blutsband zu euch haben oder auch Gebundene mit der selben Ausprägung sehen euch als Mittelpunkt ihrer Welt. Das heißt sie kommen von sich aus regelmäßig so häufig wie möglich (häufig also JEDE Nacht) auf euch zu und wollen mit euch Zeit verbringen, erzählen was euch interessieren könnte, ihre Probleme mit euch teilen, etwas trinken, lachen oder weinen. Je nachdem wie forsch ihr mit diesen Leuten umspringt, hängen sie euch ständig am Rockzipfel oder entwickeln stalkerhafte Tendenzen ("Ja ich weiß, wir wollten uns erste nächste Woche treffen aber ich habe gehört das Elma und Mario sich scheiden lassen wollen und du meintest du wolltest bei wichtigen Dingen SOFORT informiert werden?"). Sie werden also (wie OT unfreiwillig beherrschte Spieler) versuchen um eure Formulierungen herumzukommen um bei euch sein zu können. Wer eine große Zahl Blutsbänder geknüpft hat verbingt jede Nacht eine erschöpfenden und aufreibenden Teil seiner Zeit damit sich freizuschaufeln.
- Zufallsspiele. Wenn diese nicht unbedingt in kainitisch geprägten Orten wie dem Elysium, der Arena oder dem Domus Medicorum stattfinden sind Zufallsbegegnungen realistisch gesehen ziemlich unwahrscheinlich. Wenn ihr also eine zufällige Begegnung im Wald von Luccoli spielen wollt habe ich da absolut nichts gegen, hoffe aber das ihr das in eurem Kopf nicht als eine Nacht rechnet. Sondern eher als einige Wochen in denen ihr beide euch zufällig dort aufhaltet (bspw. um zu jagen) und dann irgendwann zufällig übereinanderstolpert.
- Je nachdem ob Sommer oder Winter ist, ist der Kainit an unterschiedliche Dunkelheitszeiten gekoppelt. Der lichte Tag hat auf Höhe Genua zwische 16 und 9 Stunden (die Nacht also zwischen 8 und 15 Stunden (es ist also generell länger hell aus dunkel)). Zieht man hiervon die Dämmerungszeit ab (welche ebenfalls indirekten Sonnenschaden machen würde) und rechnet noch einen Sicherheitspuffer ein, bleiben einem Kainiten (Wegwert 7+) zwischen 5 und 12 Stunden Zeit um all die Aktivitäten oben PLUS eure Spiele, OOCs und Gruppen-OOCS auszuführen. Um es nicht verwirrend instabil zu machen ("Hä? Neulich war es absolut kein Problem von da nach da zu Reisen und jetzt brauche ich eine Kiste? Wieso denn?") mittel ich das etwas (auf etwa 8 Stunden), Schwankungen sind aber auch hierdurch erklärt.

Rechnet man gegen all die Zeitfresser den schnellen Zeitfluss gegen denke ich das wir mit unseren OOC-Durchgängen einen ganz vernünftigen Turnus gefunden haben (deswegen machen wir es ja so ^^), jedoch ist in manchen Nächten aufgrund der knappen Zeit für euren Kainiten einfach nicht möglich sich loszueisen. Ich blocke OOCs die mit dem Hinweis "Ich mache folgendes in drei aufeinanderfolgenden Nächten" daher gerne einmal ab. Bspw. Blutsbänder die irgendwie hingemogelt werden würden euch sonst insgesamt 6 BP von eurem Blutvorrat kosten (3 für die Bänder, 3 für das Aufstehen), welches von eurem knappen Blutvorrat abgezogen werden würde. Aus logischen Gründen gehe ich daher in solchen Fällen davon aus das ihr die drei Blutsband-BP opfert wenn ihr sie habt. D.h. nach 2-4 Wochen in denen ihr neben eurem normalen Blutsverbrauch etwas zusätzlich "angespart" habt. Die unmittelbare Bindung ist in meinem Kopf daher eher einen Monat lang, nicht "zweimal schlafen" ;-) ich hoffe ihr verzeiht mir daher meine teilweise etwas undurchsichtigen Antworten zu diesem Thema.

So. Ich wette ich habe irgendwas vergessen, aber das erst einmal dazu. :-) Bin gespannt was ihr dazu sagt und wo ihr unlogische Überlegungen meinerseits findet :-)

LG,
Hauke

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