Schach [Giacomo]

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Caterina
Toreador
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Schach [Giacomo]

Beitrag von Caterina » Fr 17. Mär 2017, 21:10

eines Nachts 990 in den düsteren Räumen der Schatten

Wie konnte man nur so aussehen?
Beim ersten Mal war die Toreador geschockt über das Spiegelbild, dass ihr entgegenstarrte. Jetzt beim zweiten Mal überwog der Zorn, die Wut. Ihre über Jahre antrainierten Selbstschutzmodi wandelten den Schmerz in die einzig verträgliche Emotion um und ließen die frisch gebackene Königin knurren.
Die Finger krallten sich in die Ränder des kleinen Handspiegels, bevor er mit aller Wucht gegen die Wand flog.

Zum Glück waren war Luca endlich mit dem Hühnen mitgegangen und Caterina hatte Zeit sich ganz auf den inneren Kampf zu konzentrieren.
An einigen Tagen lief es besser, an anderen miserabel. Heute Nacht war es zweiteres.
Hingegen ihrer Vernunft wollte die Mailänderin raus aus diesem Raum, sie musste endlich an die frische Luft!

So warf die Frau die Vorsicht der letzten Wochen über Bord und stampfte zornig hoch in Richtung des Innengarten.
Noch immer sah die Toreador dem Monster ähnlicher, als der liebreizenden Schönheit. Auch wenn man unter den eingefallenen Zügen und den glühenden Augen erahnen konnte, was die Frau normalerweise ausmachte.
Eiligen Schrittes und sichtlich in aggressiver Laune konnte Caterina ihrer Wege gehen... In normalem, emotionalen Zustand hätte der Frau das zu denken gegeben, im Moment war es ihr egal.
Der Garten, er war in Reichweite. Zumindest frische Luft und schöne Blüten würde die Mailänderin genießen können.
"...Sendest noch sterbend Düfte uns zu
Rose, du Holde!
Leben und sterben will ich wie du..."
JZitatschnipsel, Johann Jakob Ihle

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