[1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

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Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Angelique » Mo 12. Feb 2018, 19:25

Angelique hörte schon lange nicht mehr zu. Wie ein Kaninchen vor der Schlange starrte sie voll kosmischen Schreckens auf die Throne.
Wahrscheinlich achtete niemand auf diesem Jahrmarkt der Eitelkeitem auf die kleine, unscheinbare Vampirin.
Nicht mal sie selbst hate bemerkt, wie ihre Knie nachgegeben hatten und sie kraftlos vor den Thronen kauerte.
Sie sah. Und mit Sicherheit wurde auch sie gesehen.

Wahre Macht, wahre Stärke, wahre Herrschaft hinter der Fassade, dem langweiligen Bühnenbild der Realität

War wirklich sie die Närrin - oder nicht eher doch die, die den Schein für das Sein hielten.

Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Lorenzo » Mo 12. Feb 2018, 14:34

Lorenzo erhob sich langsam, und verneigte sich nochmals extra tief.

„Habt dank für die Aufnahme in eurer Domäne, und die Aufgabe die Ihr mir übertragen habt. Ich werde sobald der Hoftag hier zu Ende ist, umgehen alles nötige in die Wege leiten, um die Aufgabe gewissenhaft und eurem Wunsch entsprechend zu erfüllen.

Dann ging er einige Schritte rückwärts, bevor er sich umdrehte und wieder an seinen Platz ging

Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Livia » Mo 12. Feb 2018, 12:12

Zum ersten Mal an jenem Hoftage, zum ersten Mal in diesem Millennium, zum ersten Mal in ihrer kurzen Existenz gar, stellte sich - nachdem der Rauch der hohen Clane verweht war - Livia in den Fokus. Nun, fast, der Fokus sollte immer den Alten gelten, doch einen kleinen Teil dieses Lichtes nahm nun die unbedeutend wirkende Kreatur in den Schatten auf sich. Fast unangenehm. Glücklicherweise hatte all ihre Angst heute den Bann durch das Zauberwerk vor ihr abgewehrt – ansonsten wäre sie wohl nun des Todes – aber jeder Gedanke schien schwer und wunderschön zugleich, wie die principessa bianca selbst. Bisher war die Merkurianerin wohl wirklich die unauffälligste an diesem Hoftag gewesen, sie hatte bei niemandem gestanden, hatte alle entsprechend des Ranges gegrüßt als kenne sie alle, war von keinem spezifisch gegrüßt worden, als kenne sie niemanden – außer einige wenige der Neugeborenen. Sie hatte jeden Schritt, jeden Applaus und jede Verbeugung perfekt im Strom absolviert – jetzt musste sie heraustreten. Womöglich das einzige Mal in der ganzen Nacht?

Als sie an der Reihe war, schritt Livia vorsichtig vor die beiden Throne und ging in einer fließenden Bewegung zu Boden, das Haupt über geradem Rücken neigte sich fast stirntief dem kalten Marmor vor den Ahnen zum Gruße zu, die Arme streckte sie zu den Seiten aus.
Für die junge Livia waren diese Grüße nicht Qual und nicht Waffe, sie waren tierhafte Gesten der Unterordnung, Blößen, aufzeigen unbewaffneter Hände und darbieten eigener Schwächen – Schutz in der Form, dass kein Größerer fürchten müsste. An ihrer rechten Hüftseite schwang ein gut verschlossenes Pergament, an ihrer Linken ein schönes quadratisches Lederpaket. Die Nähe der beiden Throne erlaubte es sich vor beiden Ahnen zeitgleich und damit gleicher Art zu neigen – immerhin hierin waren sie gnädig gewesen. Ihre Worte danach galten Aurore, die anderen Alten würde sie nicht wagen ohne Aufforderung und ohne wichtige Botschaft anzusprechen oder zu Grüßen.
Als ihr Gruß anerkannt war, sprach sie mit sanfter, nur noch minimal unsicherer zarter Stimme zur Prinzessin dieser Domäne.


„Höchst verehrte Aurore,
Prinzessin Genuas,
Enkelin des höchst verehrten Alexander,
König Paris‘ und Kind des Ventrue,

ich bin Livia Alesia, Neugeborene aus dem Hause Merkurs,
Kind des Roman Sertus, Ankilla aus dem Hause Merkurs,
Kind der Lucretia Maria, Ankilla aus dem Hause Merkurs,
Kind der Olivia, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind der Aelia Eudoxia, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind des Gaius Maecenas, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind der Artemia von Syrakus, Ahn aus dem Hause Merkurs,
Kind der Maatkare, der Geliebten des Mondes, Ahnherrin aus dem Hause Merkurs,
Kind Seths, des Kometen Merkurs,
Kind Zillas, der Allschönen,
Kind Kains, des Ersten."

Gab sie ihre lange und reine Ahnenlinie wieder, ein Stolz ihres Hauses, anders gesprochen als unter den Ventrue... aber doch... illustre Namen aufführend - römisch.

"Freigesprochen wurde ich vom höchst verehrten Kallias,
Princeps von Rimini,
Prätor der Pentapolis,
Ahn vom Clan der Rose.

Ich danke euch, dass ihr mir die Ankunft in Eurer Domäne erlaubt habt,
dass ich nun heute vor euch um Bleibe- und Jagdrecht ersuchen darf, um zu hoffen,
Teil Eurer Domäne und ihrer Gemeinschaft werden zu können.“


Kurz pausierte Livia, nachdem sie ihre Vorstellung beendet und ihre Bitte gestellt hatte. Nach diesem Moment ging sie zum ersten der Teile über, den die Prinzessin wohl so interessant fand – auf den auch sie gespannt war.

"Für meine Verlässlichkeit und Nutzbarkeit spricht aus der Ferne der höchst verehrte Kallias, Princeps von Rimini, Prätor der Pentapolis, Ahn vom Clan der Rose, aus dessen Händen ich euch dieses Schriftstück der Empfehlung überreichen darf.“

Große Andacht schwang in den Bewegungen der Neugeborenen mit, als sie dem Allesfresser die wertvoll aufbereitete Schriftrolle aus jungem Papyrus in italienischer Herstellung von ihrer Rechten weiterreichte. Andächtig als wäre es das wertvollste in ihrem Besitz – eine persönliche Empfehlung eines Ahnen und Prinzen Italiens. Ein Stück, das auch noch kein Kainit der Domäne zu Gesicht bekommen hatte. Der genaue Inhalt, auch der Grund, weswegen sie nun nicht mehr an Kallias‘ Hof diente, blieb dem Hofe vorerst verschlossen – doch Livia schien stolz darauf zu sein, es war ein vergangener Unlebensabschnitt, aber einer, auf den sie mit Freude und Aufrecht blicken konnte und dies nun auch tat.

Livia ließ den Herrschaften die Zeit, die sie brauchten, das kurze Schreiben zu lesen und zu bewerten, als dieser Prozess beendet schien und es genehm wirkte, sprach sie langsam weiter. Noch gab es mehr, was die Prinzessin sicherlich hören wollte. In dankbarem und respektvollem Ton fuhr sie daraufhin mit ihren weiteren Fürsprechern fort, etwas verband sie mit allen drei dieser Kainiten, ihre Fürsprache war nicht einfach erkauft worden und Livias Stimme gewährte diese Offenbarung den aufmerksamen Zuhörern.


"Aus eurer Domäne spricht für mich zuerst Titus, Neugeborener aus dem Clan des Todes, Liktor der Domäne Genua.

Desweiteren spricht für mich die wundervolle Angelique, Neugeborene aus dem Clan des Mondes.

Zuletzt spricht für mich Vergonzo Faro, Neugeborener aus dem Clan der Verborgenen.“


Nach der Nennung ihrer Fürsprecher verharrte Livia einen Moment, Bestätigungen und Nachfragen zu erlauben, doch rasch würde sie fortfahren um den letzten für die Prinzessin so interessanten Teil der Vorstellungen anzugehen, ohne Langeweile in ihrer doch recht langen Vorstellung einziehen zu lassen: Geschenke und Aufgaben.

Dafür nahm die Merkurianerin von ihrer Linken das kleine Bündel, löste mit einer einfachen Bewegung die Schnürung und legte eine schön gezierte Kithara aus fremdländischem Holz vor, wie es in der Ferne gehandelt wurde. Das Holz ebenmäßig und weiß, einige zierende Ornamentik von Meer und Bergen eingelassen – ein wunderschönes Stück, welches Livia auch gerne eigenhändig bespielt hätte – bespielen würde.


„Als Zeichen meiner Dankbarkeit und Verehrung will euch dieses Geschenk darbringen. Eine ‚zyprische Kithara‘, möge sie euch viele Nächte Untermalung, Freude oder Schwelgen erbringen.“
So wurde das recht normale Geschenk überreicht. Dann jedoch ergänzte die Merkurianerin, leitete von dem Objekt zum möglichen nutzen ihrer Gabe und des Geschenkes.
„So ihr es wünscht, und meine Gaben euch genügen, auch an manchen Nächten durch meine Hände..“
Bot sie ihre Künste demütig aber für die Prinzessin unverbindlich dar. Eine grauenhaft verzaubernde Vorstellung, auch nur eine Nacht am Hofe der zerstörerisch schönen Prinzessin aufzuspielen…

„In diesem Sinne, oh höchst verehrte Herrin, hoffe ich eurer Domäne dienen zu können. Ob durch katharsische Zerstreuung, durch caritative Linderung von Not oder merkantile Mehrung Genueser Reichtums… oder worin auch immer Ihr einen Gewinn durch mich seht.“

Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Seresa » Mo 12. Feb 2018, 07:57

Seresa hörte stumm der Ausführung des Drachens zu. Als dieser geendet hatte, schwieg sie einige Augenblicke, bevor sie ihre Stimme an Aurore richtete.

„Sofern Eure höchst verehrte Majestät erlauben.“

Die Brujah verstummte für einen Moment, in welchem sie geduldig abzuwarten schien, ob Ihr Wunsch zu sprechen erlaubt oder verweigert wurde. Sofern es Seresa gestattet worden wäre zu sprechen, wäre sie wie folgt fortgefahren. Anderenfalls hätte sie geschwiegen.

„Ich danke dem werten Toma aufrichtig für seine redliche Einschätzung und Fürsprache. Ich gestehe, ich setzte ihn nicht in Kenntnis über den Fortschritt meiner Aufgabe. Dies wurde nicht gefordert. Es wäre vermessen gewesen, ohne Kenntnis über den wahren Willen Eurer höchst verehrten Majestät oder Eures verehrten Seneschalls, mit ihm über dieses Thema zu sprechen.“

Seresa senkte kurz ihr Haupt respektbekundend tiefer vor ihrer Majestät, bevor sie es erneut hob und weitersprach.

„Im Zusammenhang mit den bei meiner Einreise genannten Bedingungen zur Aufnahme, wäre es mir eine Ehre, den werten Ilario Contarini, Neugeborener im Blut der Schatten, Vasall Genuas, Kind des Lucius Valerius Gala, Ahn der Schatten zu Venedig, als meinen zweiten Fürsprecher nennen zu dürfen, sofern er seine Einschätzung zu meiner Person nicht revidiert hat.“

Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Toma Ianos Navodeanu » So 11. Feb 2018, 17:24

Als Aurore zu ihm sah und ihr Blick unmissverständlich ihn dazu aufforderte in Seresas Fall zu sprechen, trat er vor und ging neben der Brujah in die Knie vor den beiden Prinzen. Sein Kopf neigte sich herunter, vor Totila, vor Aurore, bevor er sich ganz an Aurore richtete.

„Höchst verehrte Majestät Aurore, Prinz von Genua, Ahn der Könige, Enkel von Alexander von Paris, Ahn der Könige und Kind Ventrues.
Ich, Toma Ianos Navodeanu, Neugeboren im Blut der Drachen, Kind von Navod Sorinescu, Ancilla der Drachen, bestätige die Worte der werten Seresa, dass ich sie auf Anweisung eures verehrten Seneschalls Maximinianus, Ancilla der Könige, zu mir lud um ihr die Bedingungen der Aufnahme und Beschränkungen ihres Aufenthaltes zu erläutern.
Den Fortschritt ihrer Aufgabe oder Fürsprecher legte sie mir bisher nicht vor.
Ihr Angriff gegen Sousanna war mir bisher ebenso nicht bekannt....“
er schwieg einen Moment. Die Situation kam für ihn etwas unvorbereitet, aber doch hatte er sich auch schon Gedanken über die Brujah gemacht.

„Dennoch kann ich, nachdem wie ich sie kennengelernt habe, persönlich nichts gegen sie sagen.
Aufgrund der Bedingungen der Aufnahme erscheint es mir jedoch noch verfrüht eine gänzlich abschließende Aussage zu treffen, da die Zeit noch nicht verstrichen und keine zwei Fürsprecher vorgelegt wurden.“


..eine kurze Pause in der er wohl überlegte ob er es dabei belassen sollte. Entschied sich wohl aber anders.

„Sollte ihr weiterer Aufenthalt heute jedoch von meiner Aussage nun abhängen so würde ich für sie sprechen:
Sie hat sich als äußert klug, achtsam und höflich herausgestellt, mit einem überraschend wachen strebsamen Geist. Ich sehe von ihr keine Gefahr ausgehen, die nicht auch von anderen Gästen ausgeht. Viel mehr scheint sie redlich bemüht sich stets anständig zu verhalten.

Hätte sie in ihren fünf Jahren zwei Fürsprecher gefunden und ihre Aufgabe begonnen so wäre meine Aussage als aufgetragener Beurteiler: ihr das Gastrecht zu gewähren.“


Es war riskant für ihn für Seresa die Hand ins Feuer zu legen, doch nun stand sie in seiner Schuld. Und so wie er sie einschätzte hatte er auch keinen Zweifel daran, dass sie dem nachkommen würde, diese zu begleichen.

Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Il Canzoniere » So 11. Feb 2018, 14:33

Brimir & Ramon:

Als der Gangrel vortrat und niederkniete fiel die Aufmerksamkeit Aurores von Ramon ab. Sie wartete einige Herzschläge und gestattet ihrem Liktoren dann zu sprechen. Lauschte seinen Worten die gegen das Bleiberecht für den Mailänder Vasallen sprachen und nickte bestätigend auf die Aussage Brimirs das er später mehr dazu sagen könne. Dann entließ sie ihn mit einem Nicken, warf einen erneuten Blick auf Ramon herunter und ließ ihren Kopf zu Totila wandern, in dessen Gesicht Missfallen zu erkennen war.

Die raue, etwas kratzige Stimme des bleichen Prinzen beendete das Thema mit einer simplen Anordnung. Offenbar hatte er sich zu einer Entscheidung in dieser Sache durchgerungen. Oder wollte er etwas vermeiden?

"Ich werde mir zu gegebenem Zeitpunkt die Anschuldigungen bezüglich des Traditionsbruches anhören und darüber entscheiden. Sollten sie sich als Brüche erweisen, dann gibt es heute Nacht eine weitere Hinrichtung. Wenn nicht, dann ordne ich dich Ramon, Neugeborener aus der Linie des Syphax, nach Pavia ab, wo du uns helfen wirst den Usurpator des Prinzenthrones zu stürzen. Schlägst du dich dort zu meiner Zufriedenheit, werden wir sehen wie es mit dir weitergeht."

Mit einem Wink entließ er den Brujah und wandte seine Aufmerksamkeit wieder dem Hofe als solchen zu.
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Lorenzo:

Aurore schien die Erwiderung des Toreadors einen Moment abzuwägen und fuhr dann ohne einen weiteren Kommentar im Kontext fort. Offenbar war diese Begründung gut genug um ihr zu genügen. Nichtsdestotrotz wirkte sie ein wenig lieblos, als ob sie sich eine andere gewünscht hätte. Ob dies für Lorenzo jedoch so vorteilhaft gewesen wäre, steht auf einem anderen Blatt.

"Akzeptiert. Suche dir binnen fünf Jahren zwei Fürsprecher, von denen mindestens einer einer meiner Vasallen sein muss, dann darfst du bleiben. Melde dich bei meinem Lieben Il Onnivorno, sobald du die Namen nennen kannst." der Angesprochene straffte sich etwas als seine Herrin ihn mit einem "Lieben" versah und blickte gewichtig drein. Wohl auch um Lorenzo zu zeigen wer gemeint war.

"Ich übertrage dir außerdem die Aufgabe Handelsverbindungen nach Mailand, Pavia, Tortona und Asti aufzubauen und mir zu gegebener Zeit darzulegen. Bring meiner Herde Nahrung und es soll dir selbst nicht an Nahrung mangeln. Du bist aufgenommen. Ich gestatte dir jedoch erst in den Mauern Genuas zu jagen wenn du mir die gewünschten Fürsprecher nennen kannst."
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Seresa & Toma:

Leicht kräuselte sich die ebene Stirn, dann huschte ein Lächeln über das Anlitz Aurores. Offenbar fand sie Gefallen an dem gewieften Spiel das Seresa hier spielte. Sich von der Brujah abwendend glitt ihr Blick durch den Saal und suchte einen Moment den erwähnten Former, ehe ihr Blick an diesem hängen blieb. Ihr auffordernder Blick besagte diesem näher zu treten, seine Aussage bezüglich Seresa abzugeben. Solle diese das Gastrecht erhalten - oder nicht?
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Vittorio:

Auf die Nachfrage des Lasombras schüttelte die Ventrue lediglich den Kopf. "Vereinbart einen Termin mit... einem Herold. Dieser wird euch in die Besonderheiten der Domäne einweisen."
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Amalia :

Aurore lauschte der ruhigen Aussage der Salubri mit aufmerksamen Blick und registrierte mit einem Lächeln das sie sogar einen dritten Bittsteller nennen konnte, im Ausgleich für den heute nicht anwesenden Liktoren. In ihrem Gesicht spiegelte sich einen Moment eine gewisse Zufriedenheit.

"Deine Worte und die Namen die du nennen kannst sprechen für dich. Und deine Taten für Genua sind mir Geschenk genug. Du bist aufgenommen. Ich halte Gaius Idee außerdem für eine gute: kümmere dich um die Witwen die Krieg und Hunger hervorgebracht haben, schenke ihnen Obdach und Nahrung und lass sie sich so willkommen fühlen wie willkommen du in meiner Domäne sein möchtest." tatsächlich war ihre Stimme noch etwas sanfter als üblich, als ob sich dicht an das Ohr der Salubri schmiegen würde. Mit einem freundlichen Nicken entließ sie Amalia.
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Ajax:

Als Ajax die vor Verdiensten und Titeln nur so strotzende Liste seiner Fürsprecher vortrug, lehnte sich Aurore langsam nach hinten, die Lehne des Löwenthrones in ihrem Rücken, die Arme auf die Armlehnen gelegt, streng und stolz dasitzend antwortete sie:

"Beeindruckend. Du scheinst aus besonderem Holz geschnitzt zu sein. Und wie ich höre hast du die Hälfte deiner Aufgabe ebenfalls bereits erledigt." einen Moment glitt ihr Kopf zu Totila hinüber, nahm jedoch keinen Blickkontakt auf.
"Du bist aufgenommen." mit einem tiefgründigen Blick betrachtete sie den Brujah noch eine Weile, so als ob hinter ihrer hübschen Stirn allerlei Dinge vor sich gehen würden, dann entließ sie den Gelehrten mit einem gütigen Wink.

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Anmerkung für alle: So, bis auf Seresa/Toma sind wir jetzt durch. Ich würde daher sagen wir nehmen die beiden direkt in die "Neuankömmling"-Schleife für Livia und Marco mit auf. Ergo: Toma, Livia, Marco sind jetzt dran.
Aelisea: sobald du wieder fit bist meld dich doch mal bei mir im Chat/Private Message damit wir deine Vorstellung nachtragen können ;-)

Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Ajax » Di 6. Feb 2018, 15:59

Ehrerbietung...Lehnsherrnschaft. Seine Stirn drückte sich immer tiefer gen Boden, kaum etwas war noch von seinem Gesicht zu erkennen. Viele machten den Fehler, solche einstudierten Regeln aus Qual oder Pein zu sehen, die einem von den Ahnen aufgezwungen wurden. Doch eigentlich war es genau andersherum. Die Etikette war zum Schutze der Neugeborenen vor den älteren und Alten entstanden. Regeln die die Monster davon abhielten die noch junge Brut mit einem einzigen Bissen zu essen. Dies machte sich Ajax zu nutze. Er würde nicht mehr offenbaren, wie es sein musste und wenn alle ihr Blatt noch halten wollten, so würde er es ebenso tun. Kein Wort mehr als nötig würde seine Lippen verlassen und ebenso würde niemand sein Gesicht lesen können...der Boden war sein Schutzmantel den er gerne über seine Schultern legte.

Tief und feste hallte die Stimme vom Boden wider als er die Frage der Principessa Bianci beantwortete

"Für mich spricht,Acacia della Velanera, Ancilla aus dem Hause Lasombras, Hüterin der Elysien, Mondsenatorin von Plateolonga und Aschepriesterin der via Regalis Tochter des Alexander, Ahn vom Blute Lasombras, Kind der Marcellina, Ahnin vom Blute Lasombras, Kind des Eli, Ahn vom Blute Lasombras, Kind des Saadi, Ahnherr der Schatten, Kind des Tubalcain, Ahnherr der Schatten, Kind Lasombras, erster seines Blutes." eine kurze wohl eingefügte Pause folgte dann sprach er weiter, immer Richtung Boden starrend.

"Ebenso für mich spricht, Brimir Böggvisson, Ancilla vom Clan des Tieres,Liktor der Domäne ,Mondsenator von Luccoli, Macelli, Borgio Incrociati, Borgio di Bisagno, Geißel der Feinde Genuas, erster Wächter des Elysiums, Kind von Böggvir 'Bärenklaue' Olafson, Ancilla, Blutvogt von Locarno,Kind von Espen 'Sturmrufer' Kjellsson aus Seeland, Ahn,Kind von Wetzel 'Klingenwind',Kind von Manasco,Kind von 'Panaka', Ahnherrin,Kind von Ennoia, erste ihres Blutes und Enkelin Kains."

"Ebenso für mich spricht, Gaius Marcellus von Genua Neugeborener im Blute Saulots, Kind des Ahnen Matthias von Bath, des Chronisten, Liktor der Domäne Genua und Mondsenator von Domus" dann schwieg er wieder.

Es war ein Spiel, ein verdammt tödliches Spiel, was sie hier alle spielten.... Ein kurzes leichtes zittern ergriff seine Hände, ob aus Angst oder aus Genuss, blieb jedoch offen.

Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Amalia » Di 6. Feb 2018, 00:39

Amalia hielt den Blick gesenkt und es dauerte einen kurzen Moment bis sie anfing zu sprechen.

“ Bevor ich meinem wohlwerten Blutsbruder, dem Liktoren Gaius Marcellus in die Schlacht folgte, gab er mir die Aufgabe mich um die Witwen des Krieges zu kümmern. Ich habe bereits den werten Vergonzo Faro darum gebeten, mir zu helfen einen Ort zu bauen, wo die, die vom Schicksal geschlagen worden sind, Unterschlupf und Hilfe finden. Sie sollen den Schmerz nicht alleine tragen, sie sollen mit anderen, welche das gleiche Schicksal ereilte reden können. Weiter will ich euch behilflich sein die Domäne zu schützen. Wie auch mein Vorredner, der werte Ajax, Sohn des Theodosius, habe ich für Genua im Krieg gekämpft. Er wird euch bestätigen können, dass ich eine loyale Tochter Kains bin, dass ich vertrauenswürdig bin und dass ich im Kampfe geübt bin. Gerne will ich mich auch in eurem Namen auf die Suche nach den Spuren der Sarazenen begeben die eure prachtvolle Stadt misshandelt haben.“

“Als meinen ersten Fürsprecher führe ich, bedauerlicherweise in seiner Abwesenheit, Gaius Marcellus von Genua Neugeborener im Blute Saulots, Kind des Ahnen Matthias von Bath, des Chronisten, Liktor der Domäne Genua und Mondsenator von Domus an.“

Kurz räusperte sie sich, ehe sie fortfuhr.

“ Zweitens führe ich ebenfalls euren Vasallen, den werten Ilario Contarini, Neugeborener im Blut der Schatten, und Kind des Lucius Valerius Galba, Ahn der Schatten zu Venedig an. Er ist bereit einer meiner Fürsprecher zu sein. Desweiteren gelobe ich die Arbeit als Foltermeisterin, welche ich in Albanien ausführte, nur gegen die Feinde Genuas einzusetzen. Kein ehrvoller Bürger soll durch meine Künste Leid erfahren, so wie es bisher auch der Fall war.

An letzter Stelle nenne ich euch den werten Vergonzo Faro, Neugeborener im Blut der Verborgenen und erster Baumeister Genuas.“



Nachdem Amalia geendet hatte, wartete sie geduldig ab, was die Prinzen sagen würden, ihr Kopf erhob sich kein einziges Mal

Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Il Canzoniere » Mo 5. Feb 2018, 22:17

Platzhalter - Aelisea -

Re: [1004] I principi di Genova [Alle, Versammlung]

von Vergonzo Faro » Mo 5. Feb 2018, 20:54

Als Godeoc seinen Moment hatte, stieg das bucklige Monster euphorisch und überschwänglich mit in den Applaus ein, beinahe zu laut und mit zu viel Inbrunst.
Auch nickte er eifrig und er war mitunter der Letzte der wieder aufhörte.

Dann lauschte er den Vorstellungen, einige waren interessanter als andere, aber er war jedes mal neugierig an wen die Vorstellung ging.

Als Brimir sich dann dazwischen schaltete um Stellung zu Ramons Vorstellung zu nehmen, entfuhren ihm beinahe die abstrusen Gesichtszüge.
Kaum einer der Gäste würde es wahrnehmen, da alle den Blick vermutlich nach vorne gerichtet hatten, aber es schien irgendwas an Brimirs Aussage zu sein, was dem kleinwüchsigen Gnom missfiel. Er betrachtete unglaubwürdig zu Brimir, dann kurz durch die Reihen der Anwesenden,... reagierte kein andere darauf?
Dann stutzte er und sein freundliches Lächeln kam allmählich als Maske zurück.

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